Deutscher Autovermieter Sixt legt im Ausland kräftig zu

München (APA/dpa) - Deutschlands größter Autovermieter Sixt wächst rasant - im Ausland noch schneller als im Inland. Jahresumsatz und Gewinn dürften deutlich über den Vorjahreszahlen liegen, teilte das auch in Österreich aktive Unternehmen am Dienstag in Pullach mit. Urlauber und Privatkunden machen inzwischen 61 Prozent des Geschäfts aus, Firmenkunden nur noch 31 Prozent.

Im ersten Quartal stieg der Umsatz der Autovermietung im Ausland um mehr als 15 Prozent, im Inland und im Leasinggeschäft um 7 Prozent. Am stärksten legte das Geschäft in den USA, Frankreich, Spanien und Großbritannien zu. In Italien weitete Sixt sein Stationsnetz vor allem im Süden des Landes aus.

Der Gewinn stieg noch stärker als der Umsatz. Der Verkauf der 50-Prozent-Beteiligung an dem Carsharing-Anbieter DriveNow an den bisherigen Partner BMW brachte Sixt 196 Mio. Euro in die Kasse. Aber auch ohne diesen positiven Sondereffekt stieg das Quartalsergebnis vor Steuern um 31 Prozent auf 48 Mio. Euro.

Dieses Jahr werde die Autovermietung im Ausland weiter expandieren. Außerdem "arbeiten wir intensiv an der weiteren Digitalisierung unserer Vermietflotte, um unseren Kunden vernetzte Mobilitätsservices aus einer Hand anzubieten", sagte Vorstandschef Erich Sixt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro