Deutscher Außenminister Gabriel gegen schärfere Abgasgrenzwerte

Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) appelliert an die EU-Kommission, der Autoindustrie nicht durch eine Festlegung auf zu scharfe CO2-Abgasgrenzwerte zu schaden.

"Eine Verschärfung der Reduktionsziele von 2021 um mehr als 20 Prozent bereits bis 2025 birgt aus meiner Sicht die Gefahr, sich negativ auf die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Branche auszuwirken", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Montag). Die EU-Kommission will dem Bericht zufolge am Mittwoch eine Reduzierung der CO2-Grenzwerte um 35 bis 40 Prozent beschließen.

In Brüssel stehe der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) "mit seiner kritischen Haltung dazu weitgehend alleine, weil kein anderes Land einen so hohen Anteil an großvolumigen Autos produziert wie Deutschland", sagte Gabriel, der im Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bis Anfang 2017 als Wirtschaftsminister fungiert und danach das Außenamt übernommen hatte.

Er mahnte "eine klare Ansage Deutschlands" an, bekannte aber zugleich, dass eine solche angesichts der laufenden Jamaika-Sondierungen von Union, FDP und Grünen "kaum zu erwarten" sei. Die Grünen würden eine solche Regulierung "sehr begrüßen", sie hätten "in der Vergangenheit die Interventionen von CDU und SPD zugunsten der Jobs in der Autoindustrie immer als 'Lobbyismus' und 'Einknicken vor der Autoindustrie' gegeißelt".

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne