Deutscher Außenhandel rechnet mit Ende der Russland-Sanktionen

Moskau - Die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) rechnet mit einem baldigen Ende der westlichen Strafmaßnahmen gegen Moskau. "Meine Prognose ist, dass die Sanktionen ab März stufenweise auslaufen", sagte AHK-Chef Michael Harms am Dienstag in Moskau.

Unter deutschen Unternehmern sei die westliche Sanktionspolitik in der Ukraine-Krise "stark umstritten" - jedoch würden auch viele den Kurs der deutschen Bundesregierung unterstützen. "Natürlich ist eine Mehrheit gegen Sanktionen - aber wenn man nachfragt, was man sonst hätte machen sollen, wird vielen klar, dass uns Freiheit doch wichtiger ist als das Geschäft", sagte Harms bei einem AHK-Treffen.

Harms veröffentlichte eine Umfrage der Kammer, der zufolge 78 Prozent der deutschen Investoren bezweifeln, dass die Sanktionen Russland zu einem Kurswechsel im Ukraine-Konflikt bringen. Die EU und die USA wollen Russland mit den Maßnahmen zum Einlenken bewegen.

Harms sagte, dass die Mehrheit der mehr als 6.000 in Russland tätigen deutschen Unternehmen zwar für nächstes Jahr eine Rezession erwartet, dass aber die langfristigen Aussichten für den russischen Markt positiv bleiben. "Das ist kein Katastrophenszenario - in vielen Branchen geht die Arbeit einfach weiter", sagte der AHK-Chef.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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