Deutsche Wohnen will Dividende kräftig erhöhen

Berlin - Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen will nach einem Rekordgewinn deutlich mehr an seine Aktionäre ausschütten. Die Dividende soll um 23 Prozent auf 0,54 Euro je Aktie steigen, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Freitag in Berlin mit. Der Konzerngewinn lag mit 1,2 Mrd. Euro um gut ein Drittel über dem Vorjahr.

Die für die Immobilienwirtschaft wichtige Gewinngröße FFO 1 stieg 2015 um 39 Prozent auf 303 Mio. Euro. Die Leerstandsquote ging im Vergleich zum Vorjahr zurück. Deutsche Wohnen hatte Eckdaten im Jänner vorgelegt, als sich das Unternehmen gegen eine Übernahme durch Deutschlands größten Immobilienkonzern Vonovia (früher Deutsche Annington) erfolgreich gewehrt hatte.

Für das laufende Jahr erwartet der Immobilienkonzern einen Zuwachs des operativen Gewinns (FFO 1) auf mindestens 360 Mio. Euro. Das wäre rund ein Fünftel mehr als 2015. Die Deutsche Wohnen vermietet deutschlandweit mehr als 148.000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten.

Die meisten der Immobilien stehen im Großraum Berlin, aber auch im Rhein-Main-Gebiet und in der Region Hannover ist das Unternehmen stark vertreten.

Aylesbury (APA/AFP/Reuters/dpa) - Großbritannien und die USA haben sich nach Angaben von Premierministerin Theresa May darauf geeinigt, ein gemeinsames Freihandelsabkommen anzustreben. Beide Länder wollten unter anderem einen "Gold Standard" bei der Kooperation in Finanzdienstleistungen setzen, sagte May am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz Chequers bei London.
 

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May: London und Washington wollen "ambitioniertes" Handelsabkommen

Madrid (APA/Reuters) - Auch an Spaniens Flughäfen müssen die Urlauber mitten in der Ferienzeit mit Streiks rechnen. Die größte Gewerkschaft des Landes rief am Freitag mehr als 60.000 Gepäckabfertiger und andere Airport-Mitarbeiter an allen spanischen Flughäfen dazu auf, Anfang August ihre Arbeit niederzulegen.
 

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Auch an Spaniens Flughäfen drohen Anfang August Streiks

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