Deutsche Wohnen erhielt nur 35,8 Prozent der conwert-Aktien angedient

Der Deutsche Wohnen AG (DW AG) sind bei ihrem Versuch, den österreichischen Immo-Konzern conwert mehrheitlich zu übernehmen, nur 35,8 Prozent der conwert-Aktien angeboten worden. Das teilte die conwert Immobilien Invest SE heute, Dienstag, mit. Bereits am vergangenen Donnerstag stand fest, dass die DW AG ihr Übernahmeziel klar verfehlt hat.

Bis zum Ende der Annahmefrist am 15. April waren der Deutsche Wohnen insgesamt 30.557.887 Stammaktien der conwert zum Kauf angeboten worden, das entspricht einem Stimmrechtsanteil von 35,8 Prozent. Darüber hinaus wurden Annahmeerklärungen für Wandelschuldverschreibungen mit einem rechnerischen Stimmrechtsanteil von insgesamt 6,96 Prozent abgegeben.

Da die gesetzliche Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent plus 1 Aktie nicht erreicht wurde, ist das Angebot gescheitert und ein Settlement findet nicht statt. Auch die Einlieferungsvereinbarungen sowie die Put-Option mit der Haselsteiner Familien-Privatstiftung entfallen.

Großaktionär Hans Peter Haselsteiner hält 24,4 Prozent der conwert-Anteile. Er hatte sich verpflichtet, mit 18,58 Prozent am Übernahmeangebot teilzunehmen und hatte darüber hinaus eine Put-Option für 6,21 Prozent. Zudem hatte der Investor Karl Ehlerding eine Verpflichtungserklärung für 6,44 Prozent abgegeben.

Wien/Paris (APA) - Der globale Rohstoffverbrauch wird sich aufgrund der expandierenden Weltwirtschaft und steigender Lebensstandards bis 2060 nahezu verdoppeln. Von derzeit jährlich 90 Gigatonnen soll der Verbrauch auf 167 Gigatonnen ansteigen, geht aus einem Vorausbericht zu einer OECD-Studie zum künftigen Rohstoffverbrauch hervor.
 

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OECD: Globaler Rohstoffverbrauch wird sich bis 2060 verdoppeln

Straßburg (APA/dpa) - Die EU-Kommission diskutiert am Dienstag (13.00 Uhr) in Straßburg über die umstrittenen italienischen Budgetpläne für 2019. Das Gremium der Kommissare werde das weitere Vorgehen im Streit mit der Regierungskoalition aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechter Lega beraten, hieß es im Vorfeld.
 

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EU-Kommission berät weitere Schritte im Haushaltsstreit mit Italien

Berlin/München (APA/Reuters) - BMW ruft wegen Problemen bei Klimaanlagen weltweit weitere 1,6 Millionen Autos zurück. Betroffen seien Diesel-Fahrzeuge, die vom August 2010 bis August 2017 produziert worden seien, teilten die Bayern am Dienstag mit. Bei den Autos könne Kühlflüssigkeit austreten, was im Extremfall einen Brand auslösen könnte.
 

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BMW ruft wegen Kühlmittel-Problemen weitere 1,6 Mio. Autos zurück