Deutsche Wirtschaftsinstitute erwarten noch heuer Zinswende in USA

Berlin - Trotz der drohenden Abkühlung der Weltwirtschaft werden die Zinsen in den USA nach Ansicht führender deutscher Wirtschaftsinstitute noch heuer steigen. Sie prognostizieren in ihrem am Donnerstag vorgelegten Herbstgutachten, dass die amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) im Schlussquartal die Geldpolitik straffen wird.

Zuletzt waren nach schwachen Arbeitsmarktdaten und skeptischeren Prognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Weltwirtschaft Zweifel daran aufgekommen, dass Zentralbankchefin Janet Yellen den für dieses Jahr in Aussicht gestellten Schritt wagen wird.

Die Notenbank hält den Leitzins seit dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise Ende 2008 auf dem historisch niedrigen Niveau von 0 bis 0,25 Prozent. Weiteren Aufschluss über den geldpolitischen Kurs der Notenbank erhofften sich Experten von der Veröffentlichung der Fed-Protokolle der jüngsten Zinssitzung vom September, die am Abend (20.00 MESZ) ansteht.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen