Deutsche Wirtschaftsinstitute erwarten noch heuer Zinswende in USA

Berlin - Trotz der drohenden Abkühlung der Weltwirtschaft werden die Zinsen in den USA nach Ansicht führender deutscher Wirtschaftsinstitute noch heuer steigen. Sie prognostizieren in ihrem am Donnerstag vorgelegten Herbstgutachten, dass die amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) im Schlussquartal die Geldpolitik straffen wird.

Zuletzt waren nach schwachen Arbeitsmarktdaten und skeptischeren Prognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Weltwirtschaft Zweifel daran aufgekommen, dass Zentralbankchefin Janet Yellen den für dieses Jahr in Aussicht gestellten Schritt wagen wird.

Die Notenbank hält den Leitzins seit dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise Ende 2008 auf dem historisch niedrigen Niveau von 0 bis 0,25 Prozent. Weiteren Aufschluss über den geldpolitischen Kurs der Notenbank erhofften sich Experten von der Veröffentlichung der Fed-Protokolle der jüngsten Zinssitzung vom September, die am Abend (20.00 MESZ) ansteht.

Neuer Nestle-Chef präsentiert Strategie

Wirtschaft

Neuer Nestle-Chef präsentiert Strategie

Wien (APA) - Der frühere Lobbyist und FPÖ-Politiker Walter Meischberger hält seine Anklage in der Causa Telekom Austria/Parteienfinanzierung für parteipolitisch motiviert und wehrt sich gegen den Vorwurf der Geldwäsche. Das geht laut einem Bericht des "Standard" (Wochenendausgabe) aus den "ergänzenden Ausführungen" seines Rechtsanwalts zum Einspruch gegen die Anklageschrift hervor.
 

Newsticker

Telekom-Anklage: Meischberger wehrt sich gegen Geldwäschevorwurf

Berlin/Washington (APA/Reuters) - Der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig hat nach Gesprächen in den USA die Hoffnung auf eine gütliche Beilegung der handelspolitischen Streitigkeiten zwischen beiden Ländern genährt. "Es gibt eine konstruktive Grundhaltung", sagte er am Freitag nach seinen Unterredungen mit hohen Vertretern der US-Regierung und der Wirtschaft.
 

Newsticker

Deutscher Politiker: Entspannter im Handelsstreit mit USA