Deutsche Wirtschaftsinstitute erwarten noch heuer Zinswende in USA

Berlin - Trotz der drohenden Abkühlung der Weltwirtschaft werden die Zinsen in den USA nach Ansicht führender deutscher Wirtschaftsinstitute noch heuer steigen. Sie prognostizieren in ihrem am Donnerstag vorgelegten Herbstgutachten, dass die amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) im Schlussquartal die Geldpolitik straffen wird.

Zuletzt waren nach schwachen Arbeitsmarktdaten und skeptischeren Prognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Weltwirtschaft Zweifel daran aufgekommen, dass Zentralbankchefin Janet Yellen den für dieses Jahr in Aussicht gestellten Schritt wagen wird.

Die Notenbank hält den Leitzins seit dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise Ende 2008 auf dem historisch niedrigen Niveau von 0 bis 0,25 Prozent. Weiteren Aufschluss über den geldpolitischen Kurs der Notenbank erhofften sich Experten von der Veröffentlichung der Fed-Protokolle der jüngsten Zinssitzung vom September, die am Abend (20.00 MESZ) ansteht.

Wien/Klagenfurt (APA) - Der Bund dürfte bei der Heta, der Abbaugesellschaft der Kärntner Hypo Alpe Adria, seine gesamten Vorfinanzierungen von über 9 Mrd. Euro zurückbekommen. "Es gibt Indikatoren, dass der Bund das, was er im Rahmen der Abwicklung in die Hand genommen hat, zum größten Teil und vielleicht auch alles zurückkriegen wird", sagte Heta-Finanzvorstand Arnold Schiefer am Freitag beim Pressegespräch in Wien.
 

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Heta - Bund dürfte gesamte Vorfinanzierungen zurückbekommen

Berlin (APA/dpa) - Thomas Winkelmann bleibt doch noch länger Air-Berlin-Chef. Insolvenzverwalter und Gläubigervertreter haben beschlossen, den 58-Jährigen auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen, wie das "Manager Magazin" berichtete. Winkelmann werde die Insolvenzverwaltung unterstützen, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag.
 

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Air-Berlin-Chef Winkelmann bleibt vorerst im Amt

London (APA/Reuters) - Der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland bremst die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens. Die Regierung in London erklärte am Freitag, man werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt verteidigen.
 

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Brexit-Verhandlungen hängen wegen irischer Grenze fest