Deutsche Wirtschaft "wieder auf Kurs" - Markit-Umfrage

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Wirtschaft ist besser als erwartet ins Frühjahr gestartet. Der Markit-Einkaufsmanagerindex - Industrie und Dienstleister zusammen - stieg um 0,2 auf 55,3 Punkte. Er hielt sich damit klar über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern, wie das Institut IHS Markit am Montag zu seiner Umfrage unter 800 Firmen mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Rückgang auf 54,8 Zähler gerechnet.

"Die Delle von Februar und März ist damit überwunden", sagte Markit-Ökonom Phil Smith. "Angesichts beschleunigter Steigerungsraten bei Industrieproduktion und Geschäftstätigkeit im Servicesektor ist die Konjunktur damit zu Beginn des zweiten Quartals wieder auf Kurs."

Allerdings fiel der Auftragszuwachs so niedrig aus wie seit über eineinhalb Jahren nicht mehr. "Das bietet durchaus Anlass zur Sorge", sagte Smith. Auch die Geschäftsaussichten werden nicht mehr so optimistisch bewertet wie noch im vergangenen Jahr, als Rekordwerte erreicht wurde. Dennoch wurden verstärkt Jobs geschaffen.

Die Industrie allein verlor im April minimal an Fahrt. Hier gab das Barometer um 0,1 auf 58,1 Punkte nach, das der Dienstleister kletterte dagegen um 0,2 auf 54,1 Zähler.

Wien (APA) - Eine aktuelle Umfrage sieht eine deutliche Mehrheit gegen den von der Regierung geplanten Zwölf-Stunden-Arbeitstag. Laut einer vom Meinungsforscher Peter Hajek für ATV durchgeführten Umfrage, sprechen sich 59 Prozent gegen die Regierungspläne aus. Auch ÖVP- und FPÖ-Wähler unterstützen die Pläne nur zu 50 bzw. 49 Prozent. 54 Prozent attestieren der Regierung Klientelpolitik für Unternehmer, Beamte und Bauern.
 

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Arbeitszeit: Umfrage sieht deutliche Mehrheit gegen Zwölf-Stunden-Tag

Tokio (APA/AFP) - Angesichts einer alternden Bevölkerung und zunehmenden Fachkräftemangels hat die japanische Regierung eine Lockerung der Einreisebestimmungen angekündigt. "Der Fachkräftemangel ist dringlicher geworden", sagte Kabinettssekretär Yoshihide Suga am Freitag vor Journalisten.
 

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Japan will Einreisebestimmungen lockern und mehr Fachkräfte holen

Moskau (APA/dpa) - Die Fußball-WM wird Russland nach Einschätzung seiner Nationalbank nur ein geringes Wirtschaftswachstum bringen. Aufs Jahr gerechnet sei ein Plus von 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten zu erwarten, sagte Zentralbankchefin Elvira Nabiullina am Freitag in Moskau. "Dafür wird sich die Weltmeisterschaft positiv auf die Erwartung und Stimmung der Russen wie der Gäste auswirken", sagte sie laut Agentur Tass.
 

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Russische Nationalbank erwartet kaum Wirtschaftswachstum durch WM