Deutsche Wirtschaft hält ihr Wachstumstempo im Schlussquartal

Wiesbaden/Berlin - Die deutsche Wirtschaft hat dank der guten Binnenkonjunktur ihr Wachstumstempo am Jahresende 2015 gehalten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs von Oktober bis Dezember erneut um 0,3 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Ökonomen hatten dies erwartet.

"Die konjunkturelle Lage in Deutschland war damit im Jahr 2015 durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum gekennzeichnet", erklärten die Statistiker. 2015 wuchs Europas größte Volkswirtschaft um 1,7 Prozent und damit so kräftig wie seit vier Jahren nicht mehr.

Garant für den Aufschwung am Jahresende war die stabile Binnenwirtschaft. "Der Staat erhöhte seine Konsumausgaben deutlich, die privaten Haushalte noch einmal leicht", erklärten die Statistiker. Der Staat macht wegen der Flüchtlingskrise mehr Geld locker, während die Verbraucher von steigenden Löhnen, Rekordbeschäftigung und sinkenden Energiepreisen profitieren. "Darüber hinaus entwickelten sich auch die Investitionen positiv", teilte das Bundesamt weiter mit.

In Bauten sei "deutlich mehr" investiert worden. Als Bremse erwiesen sich die Exporte. Die Wachstumsschwäche großer Schwellenländer wie China und die Destabilisierung der vom Ölpreis-Verfall geschwächten Förderstaaten wie Russland dämpften die Ausfuhren.

Für 2016 rechnet die deutsche Regierung erneut mit 1,7 Prozent Wachstum, während der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) nur von 1,3 Prozent ausgeht.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro