Deutsche Wirtschaft wächst wieder

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Industrie wächst wieder. Der Einkaufsmanagerindex kletterte im Oktober um 1,5 auf 51,4 Punkte, wie das Markit-Institut am Montag zu seiner Umfrage unter hunderten Unternehmen mitteilte. Das Barometer liegt damit wieder über der Marke von 50 Zählern, ab der es Wachstum signalisiert.

Die Firmen fuhren ihre Produktion nach oben und stockten ihre Belegschaften so kräftig auf wie seit fast drei Jahren nicht mehr. "Das nährt zugleich die Hoffnung, dass sich das Wirtschaftswachstum auch in den kommenden Monaten fortsetzen könnte", sagte Markit-Ökonom Oliver Kolodseike.

Allerdings gibt es nicht nur Licht, sondern auch viel Schatten. "Das Neugeschäft hat angesichts der Russland-Sanktionen und der generell verlangsamten Wirtschaftsentwicklung den zweiten Monat in Folge abgenommen", sagte Kolodseike. "Besorgniserregend ist, dass der Rückgang hauptsächlich auf eine schwindende Binnennachfrage zurückzuführen war." Bei den Exportaufträgen wurde hingegen auch dank der anziehenden Nachfrage aus den USA ein Zuwachs erreicht.

Die deutsche Wirtschaft macht derzeit eine Schwächephase durch - vor allem wegen der Flaute in der Eurozone und internationalen Krise wie der in der Ukraine. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte von Juli bis September lediglich um 0,1 Prozent zum Vorquartal gestiegen sein, so die Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Eine erste offizielle Schätzung für das dritte Quartal veröffentlicht das Statistische Bundesamt am 14. November.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro