Deutsche Wirtschaft 2015 um 1,7 Prozent gewachsen

Die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr so stark gewachsen wie seit 2011 nicht mehr. Vor allem die Kauflaune der Verbraucher sorgte dafür, dass das Bruttoinlandsprodukt um 1,7 Prozent stieg, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Berlin mitteilte. 2014 hatte es ein Plus von 1,6 Prozent gegeben.

Garant für den Aufschwung ist der private Konsum. Steigende Löhne, Rekordbeschäftigung und sinkende Energiepreise sorgen für eine gute Kauflaune der Verbraucher. Auch der Staatskonsum ist gestiegen, nicht zuletzt wegen der Milliardenausgaben für Unterbringung und Integration der Flüchtlinge.

Dagegen wurden die Exporte von der schwachen Weltwirtschaft gedämpft. Auch haben viele Unternehmen wegen der Flaute auf wichtigen Absatzmärkten wie China zurückhaltend investiert.

Für das laufende Jahr gehen die Erwartungen weit auseinander. Optimisten peilen ein Anziehen der Konjunktur von mehr als zwei Prozent an. Pessimisten hingegen rechnen nur mit einem Wirtschaftswachstum von knapp über einem Prozent. Die deutsche Bundesregierung erwartet ein Plus von 1,8 Prozent.

Wien (APA) - Der Frequentis-Konzern hat im Jahr 2017 seinen Gewinn (nach Steuern) von 9,2 Mio. auf 10,7 Mio. Euro gesteigert. Das auf sicherheitskritische Kommunikations- und Informationssysteme spezialisierte Wiener IT-Unternehmen erzielte 266,9 Mio. Euro Umsatz, nach 241,2 Mio. Euro im Jahr 2016. Dies geht aus der heute Dienstag veröffentlichten Konzern-Bilanz im Amtsblatt der Wiener Zeitung hervor.
 

Newsticker

Frequentis steigerte 2017 Gewinn und Umsatz

Linz (APA) - In der Affäre um liegen gebliebene Akten im Linzer Magistrat hat das Kontrollamt nun seinen Bericht vorgelegt, wie die Stadt am Dienstag berichtete. Es macht u.a. "Defizite in der organisatorischen, personellen und strategischen Führungsarbeit" für die Misere verantwortlich. Die entstandene Schieflage sei lange Zeit "von allen Beteiligten des Geschäftsbereiches völlig falsch eingeschätzt" worden.
 

Newsticker

Linzer Aktenaffäre: Kontrollamt sieht Defizite in Führungsarbeit

Paris (APA/dpa) - Ein neuer Streik im öffentlichen Dienst Frankreichs hat auch für Ausfälle und Verspätungen im Flugverkehr gesorgt. Wegen eines Streikaufrufs für Fluglotsen waren die Airlines am Dienstag dazu aufgerufen, an drei großen Flughäfen jeweils jeden fünften Flug zu streichen, wie Frankreichs zivile Luftfahrtbehörde bestätigte.
 

Newsticker

Streik im öffentlichen Dienst Frankreichs bringt Flugausfälle