Deutsche Wirtschaft 2015 um 1,7 Prozent gewachsen

Die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr so stark gewachsen wie seit 2011 nicht mehr. Vor allem die Kauflaune der Verbraucher sorgte dafür, dass das Bruttoinlandsprodukt um 1,7 Prozent stieg, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Berlin mitteilte. 2014 hatte es ein Plus von 1,6 Prozent gegeben.

Garant für den Aufschwung ist der private Konsum. Steigende Löhne, Rekordbeschäftigung und sinkende Energiepreise sorgen für eine gute Kauflaune der Verbraucher. Auch der Staatskonsum ist gestiegen, nicht zuletzt wegen der Milliardenausgaben für Unterbringung und Integration der Flüchtlinge.

Dagegen wurden die Exporte von der schwachen Weltwirtschaft gedämpft. Auch haben viele Unternehmen wegen der Flaute auf wichtigen Absatzmärkten wie China zurückhaltend investiert.

Für das laufende Jahr gehen die Erwartungen weit auseinander. Optimisten peilen ein Anziehen der Konjunktur von mehr als zwei Prozent an. Pessimisten hingegen rechnen nur mit einem Wirtschaftswachstum von knapp über einem Prozent. Die deutsche Bundesregierung erwartet ein Plus von 1,8 Prozent.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte