Deutsche Wirtschaft exportierte und produzierte im November weniger

Wiesbaden/Berlin - Die deutsche Wirtschaft hat im November einen Gang zurückgeschaltet. Exporte und Produktion schrumpften jeweils, nachdem zuvor bereits die Industrieaufträge unerwartet deutlich gesunken waren. Die Ausfuhren fielen um 2,1 Prozent schwächer aus als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Das war der zweite Rückgang in Folge. Er fiel zudem überraschend kräftig aus.

Analysten hatten lediglich mit einem Minus von 0,15 Prozent gerechnet. Während die Nachfrage nach Waren "made in Germany" aus der Eurozone und den anderen EU-Staaten zulegte, nahm sie im Rest der Welt ab.

Die deutschen Unternehmen drosselten zudem ihre Produktion. Industrie, Baubranche und Energieversorger stellten zusammen 0,1 Prozent weniger her als im Vormonat. Hier hatten Ökonomen mit einem Plus von 0,4 Prozent gerechnet. Während Bau- und Energieproduktion schrumpften, fuhr die Industrie ihre Erzeugung den dritten Monat in Folge nach oben - wenn auch nur um 0,3 Prozent. "Die Industrie dürfte wieder auf einen moderaten Aufwärtstrend eingeschwenkt sein", erklärte das Bundeswirtschaftsministerium. Allerdings steht der Aufschwung auf wackligen Beinen: Die Industrieaufträge waren im November um 2,4 Prozent zurückgegangen - dreieinhalb mal so kräftig wie erwartet.

Die Importe legten dagegen um 1,5 Prozent zu. Der Außenhandelsüberschuss - die Differenz zwischen Aus- und Einfuhren - lag bei bereinigt 17,7 Mrd. Euro. Er fiel damit um 3 Mrd. Euro geringer aus als erwartet.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte