Deutsche Wirtschaft profitiert von Exportboom und Konsumstärke

Steigende Exporte und die Kauflust der Verbraucher schieben die deutsche Wirtschaft an. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg von April bis Juni um 0,4 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte und eine frühere Schätzung bestätigte. Damit gewinnt die größte Volkswirtschaft der Eurozone an Schwung: Zum Jahresauftakt hatte es ein Wachstum von 0,3 Prozent gegeben.

Impulse kamen im Frühjahr vom Außenhandel, da die Exporte mit 2,2 Prozent stärker stiegen als die Importe mit 0,8 Prozent. Auch der private Konsum kurbelte die gesamte Wirtschaft an. Denn die Bürger steigerten ihre Ausgaben zum Vorquartal um 0,2 Prozent.

Bei vielen Firmen hingegen herrschte eher Vorsicht: Die Ausgaben für Fahrzeuge, Maschinen und andere Investitionsgüter stiegen nur minimal um 0,1 Prozent. Ein besseres Ergebnis bei der gesamten Wirtschaftsleistung verhinderte wohl eine Streikwelle mit Arbeitskämpfen bei Unternehmen wie der Deutschen Bahn, der Deutschen Post und der Lufthansa.

Die deutsche Regierung erwartet für dieses und nächstes Jahr jeweils ein Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent, nach 1,6 Prozent 2014.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte