Deutsche Versicherer erwarten Einnahmeplus - Sparte Leben im Minus

Berlin (APA/Reuters) - Die deutschen Versicherer rechnen für 2017 mit einem moderaten Einnahmeplus. "Wir erwarten für das Gesamtjahr ein Beitragswachstum über alle Sparten hinweg von etwa 1,2 Prozent", sagte der scheidende Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Alexander Erdland, am Dienstag in Berlin.

In der Lebensversicherung bestätige sich wohl die bisherige Schätzung: "Wir erwarten in diesem Jahr einen leichten Rückgang des Beitragsaufkommens." Im Vergleich zum Vorjahr falle das Minus aber deutlich geringer aus. 2016 hatte es einen Beitragsrückgang von zwei Prozent gegeben. Trotz des hohen Anpassungsdrucks durch die niedrigen Zinsen und die Digitalisierung bleibe die Branche hier aber auf hohem Niveau stabil.

In der Sparte Schaden und Unfall sei die Entwicklung zufriedenstellend. Hier erwarte man 2017 ein Beitragsplus von rund drei Prozent. Die private Krankenversicherung dürfte um rund vier Prozent zulegen.

Erdland gibt am Mittwoch sein Amt an der Spitze der Versicherer-Lobbying-Organisation ab. Nachfolger als GDV-Präsident soll der frühere HUK-Coburg-Vorstandschef Wolfgang Weiler werden.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro