Deutsche Versicherer erwarten auch 2018 leichtes Wachstum

Berlin (APA/Reuters) - Die deutschen Versicherer setzen nach einem Umsatzplus im vergangenen Jahr auch 2018 auf anziehende Geschäfte. Die Beitragseinnahmen stiegen 2017 um 1,7 Prozent auf knapp 198 Mrd. Euro, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Mittwoch mitteilte. Im laufenden Jahr soll es ein Wachstum von 1,3 Prozent geben.

"Wir erwarten eine stabile Geschäftsentwicklung", sagte der neue GDV-Präsident Wolfgang Weiler. "Die Konjunktur stützt unser Geschäft, belastend wirken weiterhin die Niedrigzinsen."

Wegen der Mini-Zinsen basteln vor allem die Lebensversicherer an neuen Polizzen. So verlieren klassische Produkte mit lebenslangen Garantien für die Kunden an Attraktivität. Versicherungen mit alternativen Garantiekonzepten machen laut Weiler beim Neugeschäft bereits knapp 50 Prozent aus. "Wir sehen aber keine Wende hin zu komplett garantiefreien Produkten." Während das Geschäft mit Lebensversicherungen insgesamt um 0,1 Prozent minimal auf 90,7 Mrd. Euro sank, legten die Schaden- und Unfallversicherer um 2,9 Prozent auf 68,2 Mrd. Euro zu.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

Newsticker

Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

Newsticker

Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

Newsticker

EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen