Deutsche Verbraucherschützer: Keine Werbung für Bitcoin und Co.

Frankfurt am Main (APA/dpa) - Deutsche Verbraucherschützer haben zum Anlegerschutz strenge Vorschriften für Bitcoin und Co. gefordert. "Kryptowährungen, hinter denen im Kern eine Geldanlage steht, sollten nicht aktiv im Beratungsgespräch Privatanlegern verkauft werden", sagte Dorothea Mohn, Leiterin des Finanzmarktteams des Verbraucherzentrale Bundesverbandes der Deutschen Presse-Agentur.

"Sie sollten aber auch nicht beworben werden, wie das heute der Fall ist."

Bitcoin würden als Währung angepriesen, tatsächlich handle es sich aber um hochspekulative Produkte. Dessen müssten sich Anleger bewusst sein, warnte die Verbraucherschützerin. "Wer trotzdem Geld in Kryptowährungen steckt, sollte von möglichen Verlusten nicht überrascht sein."

Bitcoin werden in komplizierten Rechenprozessen im Internet erzeugt. Es gibt keine Scheine oder Münzen, sondern nur verschlüsselte Datenblöcke. Im Dezember hatte der Bitcoin, die bekannteste und wichtigste der Cyberwährungen, noch ein Rekordhoch bei etwa 20.000 Dollar (16.233 Euro) erreicht. Seitdem ist der Kurs tendenziell stark gesunken.

Als ein Grund gilt das Vorgehen amerikanischer und japanischer Behörden gegen Krypto-Börsen. Vor allem Maßnahmen der US-Börsenaufsicht SEC zum Schutz der Investoren vor Betrug und Manipulationen hatten für Aufsehen gesorgt.

Globale Regeln sind vorerst allerdings nicht in Sicht. Bei ihrem jüngsten Treffen in Argentinien hatten die Finanzminister und Notenbankchefs führender Industrie- und Schwellenländer (G20) keine konkreten Maßnahmen zur Regulierung beschlossen.

Wien (APA) - Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki ist heute im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere erstmals von Richterin Marion Hohenecker einvernommen worden. Die Anklage wirft Wicki vor, mit seinen Geschäften die Spur des Korruptionsgeldes aus der Buwog-Provision verschleiert und Geldwäsche begangen zu haben. Wicki selber erklärte sich für unschuldig.
 

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Grasser-Prozess - Viele Geschäfte auf Mandarin-Konto in Liechtenstein

Brüssel (APA/Reuters) - Der Warenverkehr zwischen der Europäischen Union und Großbritannien wird nach dem Brexit nach Einschätzung der EU-Kommission selbst dann leiden, wenn sich beide Seiten auf einen Freihandelsvertrag einigen sollten. Ein solches Abkommen könne keinen vollkommen reibungslosen Handel sicherstellen, hieß es in einem Reuters am Dienstag vorliegenden Dokument der EU-Kommission.
 

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EU-Dokument: Handel mit Großbritannien leidet auch mit Vertrag

Linz (APA) - Die Sparkasse Oberösterreich hat im heurigen ersten Halbjahr mehr Gewinn gemacht. Für das Gesamtjahr wird ein ähnliches Ergebnis wie 2017 erwartet. Das teilte die Bank in ihrem Halbjahresfinanzbericht Dienstagnachmittag mit.
 

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Sparkasse Oberösterreich im ersten Halbjahr mit mehr Gewinn