Deutsche Verbraucher gehen in Hochstimmung ins neue Jahr

Berlin/Nürnberg (APA/Reuters) - Unbeeindruckt von der Hängepartie um die Regierungsbildung gehen die deutschen Verbraucher bester Laune ins neue Jahr. Die Nürnberger Forscher der GfK sagen für Jänner 2018 einen Anstieg des Konsumklimas zum Vormonat um 0,1 Zähler auf 10,8 Punkte voraus. Grundlage der Prognose ist ihre am Freitag veröffentlichte Umfrage unter 2.000 Bürgern.

"Die Konsumenten sind derzeit davon überzeugt, dass sich der anhaltende kräftige Aufschwung auch im kommenden Jahr fortsetzt", sagte GfK-Experte Rolf Bürkl. Die gescheiterten Jamaika-Sondierungen seien offenbar keine nachhaltige Belastung für die Stimmung.

Damit sei eine gute Basis für "ein überaus erfolgreiches Konsumjahr 2018" gelegt. Die Binnenkonjunktur werde auch künftig eine wichtige Säule der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sein. Hinzu kommt, dass die Konsumenten mit steigenden Einkommen rechnen. Nach drei Rückgängen in Folge legte das entsprechende Barometer im Dezember auf 54,3 Zähler zu von 47,9 im November.

Die gute Stimmung äußert sich laut GfK auch in der Bereitschaft der Bürger, sich teure Güter wie Möbel und Autos zuzulegen: Diese sogenannte Anschaffungsneigung sei "überaus stabil und auf einem exzellenten Niveau", sagte Bürkl. Dennoch blieben gewisse Risiken für das Konsumklima, vor allem aus dem Ausland. Der schleppende Verlauf der Brexit-Verhandlungen, protektionistische Tendenzen in der US-Handelspolitik sowie die Spannungen mit Nordkorea könnten die Konsumstimmung künftig beeinträchtigen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1534 (Montag: 1,1613) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8670 (0,8611) Euro.
 

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Wien/Mountain View (APA) - "Ok, Google" soll es ab sofort in den heimischen Wohnungen heißen, geht es nach dem Internet-Konzern. Am Dienstag wurde der Launch des Smart Speaker Google Home (inklusive der Mini-Variante) in Österreich verkündet. Österreich-spezifische Inhalte gibt es vorerst kaum. Als Medienpartner vom Start weg dabei sind "Kronen Zeitung" und "Standard". Der ORF will ebenfalls mitmachen.
 

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