Deutsche Unternehmensinvestitionen: KfW erwartet 2015 wenig Belebung

Frankfurt - Deutschlands Unternehmen werden ihre Investitionen nach einer Prognose der staatlichen Förderbank KfW in diesem Jahr nur geringfügig ausweiten. Nach dem am Montag veröffentlichten KfW-Investbarometer bremst die global eher verhaltene Nachfrage in Verbindung mit den Unsicherheiten in Europa nach wie vor die Bereitschaft der Unternehmen, in neue Maschinen, Geräte oder Fabriken zu investieren.

Daher erwarte die KfW 2015 nur ein kleines Plus von 0,9 Prozent zum Vorjahr. "Die Unternehmen halten sich vorerst mit Investitionen zurück", sagte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner: "Erst wenn der konjunkturelle Aufschwung sich noch weiter gefestigt hat, wird es zu einer Trendwende kommen." Dass die Unternehmen ihre Investitionen 2014 um 3,7 Prozent steigerten, lag allein am Auftaktquartal: In den folgenden drei Quartalen sanken die Investitionen jeweils zum vorangegangenen Vierteljahr.

Nach der Analyse wird der konjunkturelle Rückenwind in Deutschland und in der Eurozone - unterstützt vom gefallenen Ölpreis und dem schwachen Euro - im Laufe des Jahres zu einer steigenden Kapazitätsauslastung der Unternehmen führen. Das werde sich nach und nach auf die Investitionstätigkeit auswirken: Für 2016 erwartet die KfW daher, dass die Unternehmen ihre Investitionen wieder stärker um 3,0 Prozent steigern werden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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