Deutsche Unternehmen sehen Weltkonjunktur optimistischer - Umfrage

Berlin (APA/Reuters) - Die deutschen Unternehmen blicken trotz gestiegener Risiken optimistischer auf das Auslandsgeschäft. 40 Prozent rechnen in den kommenden zwölf Monaten mit einer positiven Konjunkturentwicklung an ihren jeweiligen Standorten, ergab eine am Freitag veröffentlichte Umfrage der Außenhandelskammern unter mehr als 5.100 Mitgliedsunternehmen.

Das sind so viele wie noch nie seit Beginn der halbjährlichen Umfrage im Frühjahr 2015. Lediglich 10 Prozent erwarten eine Verschlechterung. In fast allen Weltregionen legten die Erwartungen an die Konjunktur zu. Lediglich in China gibt es einen leichten Rückgang, allerdings ausgehend von einem hohen Niveau.

"Zwar werden international mehr Handelshemmnisse beobachtet und sind politische Krisen sowie wirtschaftspolitischer Unsicherheiten wie dem Brexit bei den Unternehmen spürbar", heißt es in dem "World Business Outlook". "Die weltweite Konjunktur schlägt sich jedoch derzeit noch wacker. Davon profitiert die deutsche Wirtschaft angesichts ihrer internationalen Aufstellung."

Dafür rückten Themen wie Rechtsunsicherheit und Handelshemmnisse als Herausforderungen und Risiken immer mehr ins Blickfeld. "Diverse Konflikte – in der Ukraine, im Nahen Osten oder in Afrika – sind ein weiterer Beleg für die nach wie vor hohe Unsicherheit über geeignete Rahmenbedingungen im internationalen Geschäft", hieß es. Zusätzlich sorge die Handelspolitik der US-Regierung und die Schwächung der Welthandelsorganisation WTO für Sorgenfalten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte