Deutsche Umweltministerin will Klimaprojekte in Industrie fördern

Berlin (APA/Reuters) - Die neue deutsche Umweltministerin Svenja Schulze hat ein neues Förderprogramm für CO2-mindernde Klimaschutzprojekte in energieintensiven Branchen wie der Stahl- und Zementindustrie angekündigt. "Ich möchte gemeinsam mit meinen Kabinettskollegen aus dem Wirtschafts- und Forschungsministerium ein Förderprogramm zur Dekarbonisierung von energieintensiven Industrien (...) auflegen."

Dabei soll der Einsatz von alternativen Verfahren und Technologien, mit denen der hohe Kohlenstoffdioxid-Ausstoß beim Einsatz fossiler Energieträger drastisch gemindert wird, mit staatlichen Zuschüssen honoriert werden, sagte sie der "Rheinischen Post" vom Freitag.

"Beide Branchen nutzen fossile Brennträger für ihre Produktionsprozesse", sagte Schulze mit Blick auf die Stahl- und Zementbranche. "Wir wollen als Bund bis zu 50 Prozent der Kosten erstatten, wenn ein Unternehmen eine alternative Technologie mit emissionsfreier Energie entwickelt", umriss sie ihre Pläne. Schließlich sei allein die Stahlindustrie für rund 56 Millionen Tonnen C02 im Jahr verantwortlich, die Zementindustrie für rund 20 Millionen Tonnen. Mit neuen Techniken etwa bei Schmelzöfen ließen sich Schätzungen zufolge bis zu 80 Prozent dieser Emissionen vermeiden.

Deutschland hatte zuletzt eingestanden, dass es seine Klimaschutzziele für 2020 nicht erreichen wird. Daher muss und will die Regierung in diesem Bereich nachlegen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen