Deutsche Umweltministerin will Klimaprojekte in Industrie fördern

Berlin (APA/Reuters) - Die neue deutsche Umweltministerin Svenja Schulze hat ein neues Förderprogramm für CO2-mindernde Klimaschutzprojekte in energieintensiven Branchen wie der Stahl- und Zementindustrie angekündigt. "Ich möchte gemeinsam mit meinen Kabinettskollegen aus dem Wirtschafts- und Forschungsministerium ein Förderprogramm zur Dekarbonisierung von energieintensiven Industrien (...) auflegen."

Dabei soll der Einsatz von alternativen Verfahren und Technologien, mit denen der hohe Kohlenstoffdioxid-Ausstoß beim Einsatz fossiler Energieträger drastisch gemindert wird, mit staatlichen Zuschüssen honoriert werden, sagte sie der "Rheinischen Post" vom Freitag.

"Beide Branchen nutzen fossile Brennträger für ihre Produktionsprozesse", sagte Schulze mit Blick auf die Stahl- und Zementbranche. "Wir wollen als Bund bis zu 50 Prozent der Kosten erstatten, wenn ein Unternehmen eine alternative Technologie mit emissionsfreier Energie entwickelt", umriss sie ihre Pläne. Schließlich sei allein die Stahlindustrie für rund 56 Millionen Tonnen C02 im Jahr verantwortlich, die Zementindustrie für rund 20 Millionen Tonnen. Mit neuen Techniken etwa bei Schmelzöfen ließen sich Schätzungen zufolge bis zu 80 Prozent dieser Emissionen vermeiden.

Deutschland hatte zuletzt eingestanden, dass es seine Klimaschutzziele für 2020 nicht erreichen wird. Daher muss und will die Regierung in diesem Bereich nachlegen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte