Deutsche Tourismuswirtschaft rechnet für 2018 mit weiterem Rekordjahr

Berlin (APA/AFP) - Die deutsche Tourismuswirtschaft rechnet mit einem weiteren Rekordjahr. Der Branchenverband BTW verwies am Dienstag in Berlin auf eine zuletzt weiter gestiegene Reiselust, Reallohnzuwächse, eine gute Arbeitsmarktlage und eine wegen der niedrigen Zinsen geringe Neigung zum Sparen bei den Bürgern.

Auf Basis eigener Marktbeobachtung durch den sogenannten Tourismusindex rechne er für 2018 mit einer Steigerung der Reisetage der Deutschen um 1,5 bis 2 Prozent, erklärte der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) zum Start der Reisemesse ITB in Berlin. Entsprechend werde dies zum Wachstum in verschiedenen Branchensegmenten führen.

Für das vergangene Jahr meldete der BTW einen Anstieg des Umsatzes im deutschen Gastgewerbe um 2,9 Prozent. Insgesamt hätten die Deutschen 2017 mehr als 1,68 Milliarden Tage privat auf Reisen und Ausflügen verbracht. Das sei ein neuer Höchststand gewesen. Deutschland habe dabei im Trend gelegen. Die Zahl der Übernachtungen sei das achte Jahr in Folge gestiegen und habe beinahe 460 Millionen erreicht.

Die ITB in Berlin wird am Dienstagabend von der deutschen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eröffnet. Erwartet werden rund 10.000 Aussteller aus über 180 Ländern.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor