Deutsche Telekom will Großkundensparte T-Systems aufspalten

Berlin/Bonn (APA/Reuters) - Die Deutsche Telekom will ihre schwächelnde Großkundensparte T-Systems aufpäppeln und dafür aufspalten. Das Geschäft werde in zwei Gesellschaften aufgeteilt, bestätigte ein Telekom-Sprecher einen entsprechenden Bericht des "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Die Aufspaltung habe Vorteile für Kunden wie auch das Unternehmen selbst.

Durch zwei Gesellschaften könne mehr Marktnähe und Flexibilität geschaffen werden. Zudem dürften sich Zukäufe einfacher umsetzen lassen. Im dritten Quartal hatte die Telekom eine Abschreibung von 1,2 Mrd. Euro auf T-Systems vornehmen müssen. Im Geschäft mit Großkunden herrscht starker Preisdruck. Zuletzt wanderten viele Kunden ab - offenbar auch, weil viele Zeit- und Kostenpläne nicht eingehalten wurden.

Die neue Strategie hatte der neue T-Systems-Chef Adel Al-Saleh laut dem Blatt am Montag vor Führungskräften vorgestellt. Der Amerikaner steht der Sparte seit Jahresbeginn vor. Er gilt als Restrukturierungsexperte. T-Systems beschäftigt rund 37.000 Mitarbeiter und schreibt seit Jahren Verluste.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte