Deutsche Telekom will Großkundensparte T-Systems aufspalten

Berlin/Bonn (APA/Reuters) - Die Deutsche Telekom will ihre schwächelnde Großkundensparte T-Systems aufpäppeln und dafür aufspalten. Das Geschäft werde in zwei Gesellschaften aufgeteilt, bestätigte ein Telekom-Sprecher einen entsprechenden Bericht des "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Die Aufspaltung habe Vorteile für Kunden wie auch das Unternehmen selbst.

Durch zwei Gesellschaften könne mehr Marktnähe und Flexibilität geschaffen werden. Zudem dürften sich Zukäufe einfacher umsetzen lassen. Im dritten Quartal hatte die Telekom eine Abschreibung von 1,2 Mrd. Euro auf T-Systems vornehmen müssen. Im Geschäft mit Großkunden herrscht starker Preisdruck. Zuletzt wanderten viele Kunden ab - offenbar auch, weil viele Zeit- und Kostenpläne nicht eingehalten wurden.

Die neue Strategie hatte der neue T-Systems-Chef Adel Al-Saleh laut dem Blatt am Montag vor Führungskräften vorgestellt. Der Amerikaner steht der Sparte seit Jahresbeginn vor. Er gilt als Restrukturierungsexperte. T-Systems beschäftigt rund 37.000 Mitarbeiter und schreibt seit Jahren Verluste.

Ingolstadt (APA/dpa/AFP) - Im Zuge der Abgasaffäre startet Autobauer Audi ab Mittwoch den ersten von insgesamt acht Rückrufen für Modelle mit V-TDI-Motoren in Deutschland. Das teilte die VW-Tochter am Montag in Ingolstadt mit. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe die dafür nötige Freigabe erteilt.
 

Newsticker

Audi startet Rückruf von Diesel-Autos in Deutschland

Hamburg/Wolfsburg (APA/Reuters) - Volkswagen will beim Umstieg auf die Elektromobilität seine herausgehobene Position in der Autoindustrie behalten. "Wir werden günstiger sein als Tesla und wir haben dann die großen Skaleneffekte", sagte Konzernchef Herbert Diess der Branchenzeitung "Automotive News". Die Plattform sei "bereits für 50 Millionen Elektroautos gebucht, und wir haben Batterien für 50 Millionen Elektroautos beschafft".
 

Newsticker

Volkswagen-Chef spricht von 50 Millionen Elektroautos

Wirtschaft

Wiener Kino-Gruppe Cineplexx expandiert am Balkan