Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US verdoppelte Gewinn

Bonn - Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US startet dank Millionen neuer Kunden und eines lukrativen Frequenzdeals mit einem Gewinnsprung ins Jahr. Das Betriebsergebnis (bereinigtes Ebitda) habe sich im ersten Quartal auf 2,7 Mrd. Dollar (2,40 Mrd. Euro) verdoppelt, teilte der drittgrößte Mobilfunknetzbetreiber der USA am Dienstag mit.

Die Zahl der Handynutzer wuchs in dem Zeitraum um 2,2 Millionen auf 65,5 Millionen. Zudem spülte der Tausch von Funkfrequenzen mit einem Rivalen dem Unternehmen etwa 600 Mio. Dollar in die Kassen.

Aufgrund dessen poliert Konzernchef John Legere die Geschäftsprognose leicht auf: Für dieses Jahr stellt die T-Mobile-Spitze ein Betriebsergebnis von bis zu 10,2 Mrd. nach bisher maximal 9,7 Mrd. Dollar in Aussicht.

Der für seine langen Haare und seine Lederjacke bekannte Legere sanierte T-Mobile US mit milliardenschwerer Hilfe vom Bonner Mutterkonzern. Die Deutsche Telekom hält noch zwei Drittel der Anteile und will sich langfristig aus dem hartumkämpften US-Markt zurückziehen. Die bisherigen Kaufinteressenten sprangen jedoch wegen des Widerstands des US-Kartellamts ab.

Derzeit nimmt T-Mobile US an einer Versteigerung von neuen Funkfrequenzen teil. Die Kosten dürften in die Milliarden gehen.

Zins- und Währungsprognose: Ökonomen sehen steigende Zinsen

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New York (APA) - Die US-Börsen haben am Freitag kurz nach Handelsbeginn den Rebound geschafft. Nach klaren Gewinnen in den ersten Handelsminuten scheinen die globalen Turbulenzen an den Aktienmärkten in den vergangenen Tagen vergessen.
 

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US-Börsen starten zur Eröffnung durch

Rom (APA/AFP) - In Italien machen Schwarzarbeit und andere illegale wirtschaftliche Aktivitäten 12,4 Prozent des offiziellen Bruttoinlandsproduktes (BIP) aus. Wie die Statistikbehörde Istat am Freitag mitteilte, belief sich der Umfang dieser Schattenwirtschaft im Jahr 2016 auf schätzungsweise 210 Milliarden Euro. Den Großteil machte dabei mit 192 Milliarden Euro Schwarzarbeit aus.
 

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Schattenwirtschaft in Italien macht 12,4 Prozent des BIP aus