Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US verdoppelte Gewinn

Bonn - Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US startet dank Millionen neuer Kunden und eines lukrativen Frequenzdeals mit einem Gewinnsprung ins Jahr. Das Betriebsergebnis (bereinigtes Ebitda) habe sich im ersten Quartal auf 2,7 Mrd. Dollar (2,40 Mrd. Euro) verdoppelt, teilte der drittgrößte Mobilfunknetzbetreiber der USA am Dienstag mit.

Die Zahl der Handynutzer wuchs in dem Zeitraum um 2,2 Millionen auf 65,5 Millionen. Zudem spülte der Tausch von Funkfrequenzen mit einem Rivalen dem Unternehmen etwa 600 Mio. Dollar in die Kassen.

Aufgrund dessen poliert Konzernchef John Legere die Geschäftsprognose leicht auf: Für dieses Jahr stellt die T-Mobile-Spitze ein Betriebsergebnis von bis zu 10,2 Mrd. nach bisher maximal 9,7 Mrd. Dollar in Aussicht.

Der für seine langen Haare und seine Lederjacke bekannte Legere sanierte T-Mobile US mit milliardenschwerer Hilfe vom Bonner Mutterkonzern. Die Deutsche Telekom hält noch zwei Drittel der Anteile und will sich langfristig aus dem hartumkämpften US-Markt zurückziehen. Die bisherigen Kaufinteressenten sprangen jedoch wegen des Widerstands des US-Kartellamts ab.

Derzeit nimmt T-Mobile US an einer Versteigerung von neuen Funkfrequenzen teil. Die Kosten dürften in die Milliarden gehen.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch