Deutsche Telekom übernimmt slowakische Tochter komplett

Die Deutsche Telekom übernimmt den größten Telefonkonzern der Slowakei komplett. Für den 49-Prozent-Anteil, der den Bonnern noch nicht gehört, zahlt das Unternehmen nach eigenen Angaben vom Dienstag 900 Millionen Euro an den slowakischen Staat. Die Transaktion habe keine Auswirkung auf Umsatz oder Betriebsgewinn (Ebitda), weil die Slovak Telekom als Tochter bereits voll in der Bilanz des Dax-Konzerns berücksichtigt sei. Allerdings steige das Ergebnis je Aktie. Dies sei den Anteilseignern der Deutschen Telekom zuzurechnen. Die Aufsichtsbehörden müssten die Übernahme nicht genehmigen. Das Geschäft werde voraussichtlich in den kommenden Wochen vollzogen.


Die slowakische Regierung wollte ihren Anteil eigentlich an die Börse bringen, bevor sie ein Kaufangebot erhielt. Die Telekom sieht den slowakischen Konzern als "äußerst attraktives Unternehmen". Slovak Telekom sei führend in den Bereichen Festnetz, Breitbanddienste und Pay-TV und zudem der zweitgrößte Mobilfunkanbieter in der Slowakei.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte