Deutsche Telekom bestätigt Gespräche mit British Telecom über EE

Frankfurt/Bonn/London - Die Deutsche Telekom verhandelt mit British Telecom (BT) über einen Verkauf ihres britischen Mobilfunkablegers EE. Die Gespräche befänden sich in einem frühen Stadium und es sei nicht sicher, dass es zu einer Transaktion kommen werde, teilte die Telekom am Mittwoch mit. EE ist ein Joint Venture der Deutschen Telekom und der französischen Orange.

British Telecom drängt zurück ins Mobilfunkgeschäft für Privatkunden und hat nach eigener Auskunft zwei heimische Anbieter im Visier. Der Konzern bestätigte aber bisher lediglich Übernahmegespräche mit der spanischen Telefonica über deren britisches o2-Geschäft. Insider hatten der Nachrichtenagentur Reuters jedoch bereits am Montag von den Gesprächen mit EE berichtet.

Anfang des Jahres hatten die beiden Eigner einen Börsengang von EE auf Eis gelegt. Immer wieder wurde in der Vergangenheit über eine Börsennotierung oder einen Verkauf der gemeinsamen Tochter spekuliert. Diese wurde 2010 gegründet mit dem Ziel, Ressourcen zu bündeln und den neuen Mobilfunkstandard 4G sowie Glasfaser-Breitband anzubieten. EE ist nach Kundenzahlen der größte Mobilfunkanbieter in Großbritannien

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen