Deutsche Telekom bietet Einsteigerset für "Internet der Dinge"

Die Pakete enthalten Sensoren sowie eine kleine Box mit Mobilfunk-Anschluss, die Daten sammelt und an die sogenannte Cloud weiterleitet.

Bonn. Die Deutsche Telekom will mehr Kunden für das Internet der Dinge über Starter-Sets mit Komplett-Service gewinnen. Die Pakete enthalten Sensoren sowie eine kleine Box mit Mobilfunk-Anschluss, die die Daten sammelt und an die Cloud weiterleitet. Teil des Angebots ist auch der Zugang zu Diensten für Daten-Aufbereitung, wie die Telekom zur am Montag beginnenden Hannover Messe ankündigte.

Die Sensoren können neben Orts- und Bewegungsinformationen auch Temperatur und Feuchtigkeit messen sowie Aktionen wie das Öffnen und Schließen von Türen oder Fenstern erkennen. Damit sollen sie zum Beispiel zur Transportüberwachung sowie der Sicherung von Imbisswagen oder Baumaschinen verwendet werden. An eine Gateway-Box können auf einer Entfernung von maximal 30 Meter bis zu 200 Sensor-Bausteine angeschlossen werden. Vorgesehen sind wie bei Mobilfunk-Verträgen S-, M- oder L-Tarife mit unterschiedlichen Mengen an Sensoren und Datenvolumen.

Die Vernetzung von Alltagstechnik und Maschinen im Internet der Dinge gewinnt an Fahrt und ist auch ein zentrales Thema der diesjährigen Hannover Messe. Telekommunikations-Anbieter weltweit wollen den Trend nutzen, um neues Geschäft zu erschließen und auch selbst Geld mit Diensten in ihren Netzen zu verdienen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor