Deutsche Taxler kämpfen mit eigenen Apps gegen Uber

Die Taxifahrer in Deutschland rüsten im Kampf gegen private Fahrdienste wie den Taxi-Service Uber auf. Durch eine gemeinsame Datenschnittstelle sei der Radius von drei bereits bestehenden Taxi-Apps "schlagartig" erweitert worden, teilte der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband (BZP) am Montag in Frankfurt am Main mit.

Kunden, die die Anwendung "cab4me", "Taxi Deutschland" oder "taxi.eu" auf ihrem mobilen Gerät installiert haben, können nach Angaben des BZP nun auf deren gemeinsame Datenbank zurückgreifen. Das neue Netzwerk erfasse "von Kiel bis Ulm über 90 Prozent aller Taxis in Deutschland", teilte BZP-Präsident Michael Müller mit.

Dabei sei es unerheblich, über welche App der Kunde ein Taxi buche. Im Gegensatz zu Diensten wie Uber vermitteln die Apps demnach nur Taxifahrer, die nach den gesetzlichen Vorschriften der Personenbeförderung arbeiten und von örtlichen Taxizentralen überwacht werden.

Die US-Firma Uber expandiert derzeit in Deutschland - zum Ärger der Taxibranche. Besonders umstritten ist ihr Angebot UberPop, bei dem Fahrgäste mit Hilfe einer Smartphone-App an private Fahrer vermittelt werden sollen, die für ihre Dienste in der Regel weniger verlangen als Taxis.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen