Deutsche Taxler kämpfen mit eigenen Apps gegen Uber

Die Taxifahrer in Deutschland rüsten im Kampf gegen private Fahrdienste wie den Taxi-Service Uber auf. Durch eine gemeinsame Datenschnittstelle sei der Radius von drei bereits bestehenden Taxi-Apps "schlagartig" erweitert worden, teilte der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband (BZP) am Montag in Frankfurt am Main mit.

Kunden, die die Anwendung "cab4me", "Taxi Deutschland" oder "taxi.eu" auf ihrem mobilen Gerät installiert haben, können nach Angaben des BZP nun auf deren gemeinsame Datenbank zurückgreifen. Das neue Netzwerk erfasse "von Kiel bis Ulm über 90 Prozent aller Taxis in Deutschland", teilte BZP-Präsident Michael Müller mit.

Dabei sei es unerheblich, über welche App der Kunde ein Taxi buche. Im Gegensatz zu Diensten wie Uber vermitteln die Apps demnach nur Taxifahrer, die nach den gesetzlichen Vorschriften der Personenbeförderung arbeiten und von örtlichen Taxizentralen überwacht werden.

Die US-Firma Uber expandiert derzeit in Deutschland - zum Ärger der Taxibranche. Besonders umstritten ist ihr Angebot UberPop, bei dem Fahrgäste mit Hilfe einer Smartphone-App an private Fahrer vermittelt werden sollen, die für ihre Dienste in der Regel weniger verlangen als Taxis.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte