Deutsche Tariflöhne stiegen 2015 stärker als Inflation

Die tariflichen Monatsverdienste sind um 2,1 Prozent gestiegen, aber unter dem Vorjahr.

Wiesbaden. Gute Zeiten für Tarifbeschäftigte in Deutschland: Die Löhne sind 2015 deutlich stärker gestiegen als die Inflation aber weniger kräftig als im Jahr davor. Die tariflichen Monatsverdienste lagen nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts um 2,1 Prozent über dem Vorjahr.

Dabei berücksichtigten die Wiesbadener Statistiker laut einer Mitteilung vom Montag auch Einmal- und Sonderzahlungen wie Urlaubs-und Weihnachtsgeld. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im gleichen Zeitraum nach vorläufigen Berechnungen dagegen nur um 0,3 Prozent. Unter dem Strich haben die Beschäftigten somit mehr Geld im Portemonnaie.

Die Tariflöhne sind 2015 mit plus 2,1 Prozent allerdings etwas weniger stark gestiegen als in den Jahren zuvor. 2014 war die Steigerungsrate demnach noch bei 3,2 Prozent gelegen; auch 2013 und 2012 war sie höher ausgefallen.

Ohne Berücksichtigung von tariflichen Sonder-, Einmal- und Nachzahlungen verdienten Tarifbeschäftigte den Angaben zufolge 2,5 Prozent mehr als 2014 - auch hier fiel die Lohnsteigerung im Vergleich mit den Vorjahren weniger deutlich aus.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018