Deutsche Tariflöhne stiegen 2015 stärker als Inflation

Die tariflichen Monatsverdienste sind um 2,1 Prozent gestiegen, aber unter dem Vorjahr.

Wiesbaden. Gute Zeiten für Tarifbeschäftigte in Deutschland: Die Löhne sind 2015 deutlich stärker gestiegen als die Inflation aber weniger kräftig als im Jahr davor. Die tariflichen Monatsverdienste lagen nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts um 2,1 Prozent über dem Vorjahr.

Dabei berücksichtigten die Wiesbadener Statistiker laut einer Mitteilung vom Montag auch Einmal- und Sonderzahlungen wie Urlaubs-und Weihnachtsgeld. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im gleichen Zeitraum nach vorläufigen Berechnungen dagegen nur um 0,3 Prozent. Unter dem Strich haben die Beschäftigten somit mehr Geld im Portemonnaie.

Die Tariflöhne sind 2015 mit plus 2,1 Prozent allerdings etwas weniger stark gestiegen als in den Jahren zuvor. 2014 war die Steigerungsrate demnach noch bei 3,2 Prozent gelegen; auch 2013 und 2012 war sie höher ausgefallen.

Ohne Berücksichtigung von tariflichen Sonder-, Einmal- und Nachzahlungen verdienten Tarifbeschäftigte den Angaben zufolge 2,5 Prozent mehr als 2014 - auch hier fiel die Lohnsteigerung im Vergleich mit den Vorjahren weniger deutlich aus.

Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Regierung schiebt ihr Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts einem Medienbericht zufolge auf die lange Bank. Die Ausgaben sollen die Einnahmen nun erst 2025 decken und damit fünf Jahre später als bisher geplant, berichtete die Tageszeitung "Nikkei" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Budgetentwurf.
 

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Bericht - Japan erwartet erst 2025 ausgeglichenes Budget

Wien/Linz (APA) - Der heutige 33. Tag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat gleich mit einigen Absenzen begonnen. Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki und ein Angeklagter zur Causa Linzer Terminal Tower ließen sich durch ihre Anwälte entschuldigen.
 

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Grasser-Prozess - Drei Angeklagte heute nicht da

Wien (APA) - Die arabische Fluglinie Kuwait Airways, die zuletzt in Deutschland für Kritik sorgte, weil sie die Beförderung eines Israelis verweigert hatte, wird ab Juni auch nach Wien fliegen, berichtet die "Presse" am Mittwoch. Geplant sind demnach drei wöchentliche Direktverbindungen zwischen Wien und dem internationalen Flughafen in Kuwait. Vorerst soll die Fluglinie bis September nach Wien fliegen.
 

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Antiisraelische Fluglinie Kuwait Airways fliegt ab Juni nach Wien