Deutsche Tariflöhne stiegen 2015 stärker als Inflation

Die tariflichen Monatsverdienste sind um 2,1 Prozent gestiegen, aber unter dem Vorjahr.

Wiesbaden. Gute Zeiten für Tarifbeschäftigte in Deutschland: Die Löhne sind 2015 deutlich stärker gestiegen als die Inflation aber weniger kräftig als im Jahr davor. Die tariflichen Monatsverdienste lagen nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts um 2,1 Prozent über dem Vorjahr.

Dabei berücksichtigten die Wiesbadener Statistiker laut einer Mitteilung vom Montag auch Einmal- und Sonderzahlungen wie Urlaubs-und Weihnachtsgeld. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im gleichen Zeitraum nach vorläufigen Berechnungen dagegen nur um 0,3 Prozent. Unter dem Strich haben die Beschäftigten somit mehr Geld im Portemonnaie.

Die Tariflöhne sind 2015 mit plus 2,1 Prozent allerdings etwas weniger stark gestiegen als in den Jahren zuvor. 2014 war die Steigerungsrate demnach noch bei 3,2 Prozent gelegen; auch 2013 und 2012 war sie höher ausgefallen.

Ohne Berücksichtigung von tariflichen Sonder-, Einmal- und Nachzahlungen verdienten Tarifbeschäftigte den Angaben zufolge 2,5 Prozent mehr als 2014 - auch hier fiel die Lohnsteigerung im Vergleich mit den Vorjahren weniger deutlich aus.

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse