Deutsche Stahlproduktion im ersten Quartal weiter geschrumpft

Die Stahlproduktion in Deutschland ist im ersten Quartal weiter zurückgegangen. In den Monaten Jänner bis März erschmolzen die Hütten mit knapp 10,8 Millionen Tonnen Rohstahl rund 2,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Auch 2015 war die Produktion gesunken.

Für heuer prognostiziert die Stahlindustrie bei der Rohstahlerzeugung nach Aussagen vom Jänner ein Minus von knapp drei Prozent auf 41,5 Millionen Tonnen.
Die europäische Stahlindustrie kämpft seit Jahren mit niedrigen Preisen bei einem zu großen Angebot. Die Situation wird durch wachsende Importe aus China verschärft. Das mit Abstand größte Stahlherstellerland kämpft ebenfalls mit hohen Überkapazitäten, mit niedrigen Preisen machen sie auch den deutschen Herstellern verstärkt Konkurrenz.
Am Montag hatten deutschlandweit mehr als 40.000 Beschäftigte aus der deutschen Stahlindustrie für eine Zukunft ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Die Teilnehmer forderten von der EU einen besseren Schutz vor Billig-Importen aus China und warnten vor weiteren Belastungen durch neue Klima- und Energieauflagen.

Brüssel/London (APA/dpa) - Die Europäische Union gibt Großbritannien weitere zehn Tage Zeit für Zugeständnisse beim Brexit. Der Start der zweiten Verhandlungsphase Mitte Dezember sei immer noch möglich, erklärte EU-Ratspräsident Donald Tusk nach einem langen Gespräch mit der britischen Premierministerin Theresa May am Freitagabend auf Twitter. "Aber immer noch eine riesige Herausforderung", so Tusk. May sagte, es gebe Fortschritte, nannte aber keine Details.
 

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EU gibt London weitere zehn Tage für Zugeständnisse beim Brexit

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an