Deutsche Stahlproduktion im ersten Quartal weiter geschrumpft

Die Stahlproduktion in Deutschland ist im ersten Quartal weiter zurückgegangen. In den Monaten Jänner bis März erschmolzen die Hütten mit knapp 10,8 Millionen Tonnen Rohstahl rund 2,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Auch 2015 war die Produktion gesunken.

Für heuer prognostiziert die Stahlindustrie bei der Rohstahlerzeugung nach Aussagen vom Jänner ein Minus von knapp drei Prozent auf 41,5 Millionen Tonnen.
Die europäische Stahlindustrie kämpft seit Jahren mit niedrigen Preisen bei einem zu großen Angebot. Die Situation wird durch wachsende Importe aus China verschärft. Das mit Abstand größte Stahlherstellerland kämpft ebenfalls mit hohen Überkapazitäten, mit niedrigen Preisen machen sie auch den deutschen Herstellern verstärkt Konkurrenz.
Am Montag hatten deutschlandweit mehr als 40.000 Beschäftigte aus der deutschen Stahlindustrie für eine Zukunft ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Die Teilnehmer forderten von der EU einen besseren Schutz vor Billig-Importen aus China und warnten vor weiteren Belastungen durch neue Klima- und Energieauflagen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor