Deutsche Stahlproduktion im ersten Quartal weiter geschrumpft

Die Stahlproduktion in Deutschland ist im ersten Quartal weiter zurückgegangen. In den Monaten Jänner bis März erschmolzen die Hütten mit knapp 10,8 Millionen Tonnen Rohstahl rund 2,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Auch 2015 war die Produktion gesunken.

Für heuer prognostiziert die Stahlindustrie bei der Rohstahlerzeugung nach Aussagen vom Jänner ein Minus von knapp drei Prozent auf 41,5 Millionen Tonnen.
Die europäische Stahlindustrie kämpft seit Jahren mit niedrigen Preisen bei einem zu großen Angebot. Die Situation wird durch wachsende Importe aus China verschärft. Das mit Abstand größte Stahlherstellerland kämpft ebenfalls mit hohen Überkapazitäten, mit niedrigen Preisen machen sie auch den deutschen Herstellern verstärkt Konkurrenz.
Am Montag hatten deutschlandweit mehr als 40.000 Beschäftigte aus der deutschen Stahlindustrie für eine Zukunft ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Die Teilnehmer forderten von der EU einen besseren Schutz vor Billig-Importen aus China und warnten vor weiteren Belastungen durch neue Klima- und Energieauflagen.

New York (APA/Reuters) - Das einstige Börsen-Schwergewicht General Electric (GE) verliert nach mehr als 110 Jahren seinen prestigeträchtigen Platz im US-Leitindex Dow Jones. Am 26. Juni wird der Siemens-Rivale im Kreis der 30 wichtigsten Industrieunternehmen der USA von der Drogeriekette Walgreens Boots Alliance ersetzt, wie der Indexanbieter S&P Dow Jones Indices in der Nacht zum Mittwoch mitteilte.
 

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Nach 110 Jahren - GE muss Abschied aus dem Dow-Jones-Index nehmen

New York (APA/Reuters) - Die zunehmende Konkurrenz sowohl von Edelcafes als auch Fast-Food-Ketten macht Starbucks zu schaffen. Die Leistung sei zuletzt "nicht akzeptabel" gewesen, teilte Konzernchef Kevin Johnson am Mittwoch mit. Im kommenden Geschäftsjahr würden deshalb rund 150 Niederlassungen in den USA dichtgemacht.
 

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Starbucks schließt 150 Niederlassungen in den USA

Wien (APA) - Der ÖGB will "mit allen uns zur Verfügung stehenden legalen Mitteln gegen den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche" vorgehen und "ab sofort" Betriebsräte-Konferenzen und Betriebsversammlungen in allen Bundesländern abhalten. Für den 30. Juni kündigt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian eine Demonstration in Wien gegen die Regierungspläne an.
 

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Arbeitszeit - ÖGB kündigt Betriebsversammlungen und Demo an