Deutsche Stahlindustrie erwartet 2015 leichtes Wachstum

Die deutsche Stahlindustrie will im neuen Jahr ihre Produktion erneut etwas steigern. "2015 setzt sich die leichte Erholung des deutschen Stahlmarktes fort" sagte der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Hans Jürgen Kerkhoff, am Freitag in Düsseldorf. Die Rohstahlproduktion werde wohl um 1 Prozent auf 43,3 Mio. Tonnen ausgeweitet. Der Ausblick sei konservativ.

Wichtige Kunden wie der Maschinenbau und die Bauindustrie peilten ein Wachstum von 2 Prozent an. Sorge bereite der Branche aber die Konkurrenz aus China. Auch dürften russische Hersteller wegen der Wirtschaftskrise im eigenen Land verstärkt auf den europäischen Markt streben.

Im vergangenen Jahr hatte die Schwerindustrie um ThyssenKrupp, Salzgitter und Weltmarktführer ArcelorMittal ihre Produktion um ein Prozent auf knapp 43 Mio. Tonnen erhöht. Die europäischen Stahlkocher kämpfen seit Jahren mit Überkapazitäten, der Konjunkturschwäche in Südeuropa und der zunehmenden Konkurrenz außereuropäischer Anbieter.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte