Deutsche Russland-Exporte brachen 2015 um ein Viertel ein

Berlin - Die Exporte der deutschen Wirtschaft nach Russland sind im vergangenen Jahr um 25,5 Prozent eingebrochen. "Gemessen am bisherigen Rekordjahr 2012 hat sich der deutsche Export in den vergangenen drei Jahren von 38 Milliarden auf 21 Milliarden Euro fast halbiert", sagte der Vorsitzende des Ost-Ausschusses, Linde-Chef Wolfgang Büchele, am Freitag in Berlin.

Wegen des Russland-Ukraine-Konflikts schrumpften die deutschen Ausfuhren in die Ukraine außerdem um 18 Prozent.

In einer Umfrage der Deutsch-Russischen Handelskammer fordern 60 Prozent der teilnehmenden Unternehmen eine sofortige Aufhebung der westlichen Sanktionen gegen Russland.

Dieser Schritt könnte einen Investitionsschub in ganz Osteuropa auslösen, meinte Büchele: "Die Sanktionsspirale der vergangenen beiden Jahre hat die Unternehmen nachhaltig verunsichert, Investitionen liegen auf Eis." Die deutsche Wirtschaft hofft, dass spätestens im Sommer die EU den Einstieg in den Ausstieg aus den Sanktionen einleitet.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro