Deutsche Rüstungsexporte in Drittländer bleiben hoch

Berlin (APA/Reuters) - Die Rüstungsexporte Deutschlands in Länder außerhalb der EU und der NATO sind im ersten Halbjahr des Jahres trotz der von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel beschworenen restriktiveren Politik auf hohem Niveau geblieben. In den ersten sechs Monaten seien Genehmigungen für die Ausfuhr von Rüstungsgütern in solche Drittländer im Umfang von etwa 1,42 Milliarden Euro erteilt worden.

Das berichtete am Mittwoch die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf einen Zwischenbericht, der am Mittwoch im Kabinett beraten werden soll. Im gleichen Zeitraum 2013 seien es knapp 1,49 Milliarden Euro gewesen.

Der Gesamtwert aller Ausfuhrgenehmigungen für Rüstungsgüter sei auf 2,23 Milliarden Euro nach etwa 2,93 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2014 gesunken, hieß es in dem Bericht weiter. Der Anteil der Drittländer an der Gesamtsumme sei damit von 50 Prozent auf etwa 63,5 Prozent gestiegen, hieß es weiter.

Größter Kunde der deutschen Rüstungswirtschaft unter diesen Drittländern war dem Bericht zufolge Israel mit Genehmigungen von knapp 617 Millionen Euro - der Großteil davon beträfe U-Boote. Unter den wichtigsten Bestimmungsländern lägen hinter Israel die USA, gefolgt von Singapur, Südkorea und dem Sultanat Brunei. Saudi-Arabien sei von Rang vier im Jahre 2013 auf Rang neun abgerutscht.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro