Kein Engpass an E-Rohstoff Lithium bis 2025

Berlin (APA/dpa) - Die Auto- und die Computerindustrie müssen nach Einschätzung von Experten der deutschen Regierung in den nächsten Jahren nicht um eine ausreichende Versorgung mit dem wichtigen Rohstoff Lithium bangen. Das für viele Elektroauto-Batterien oder Smartphone-Akkus unerlässliche Leichtmetall dürfte bis 2025 ohne größere Probleme verfügbar sein.

Jedenfalls bei Annahme eines optimistischen Szenarios, wie die Deutsche Rohstoffagentur (Dera) am Montag mitteilte. Die Förderländer weiteten ihr Angebot an Lithium aus, was zu einem Überschuss des Elements führen könne. "Es wird langfristig genug Lithium für den Ausbau der Elektromobilität geben."

Vorübergehend seien Situationen möglich, in denen zu wenig Lithium auf den Markt kommt - etwa wenn die E-Mobilität "besonders dynamisch" anlaufen und Förderkapazitäten weniger als erwartet ausgebaut werden sollten. Grundsätzlich nimmt die Dera - sie gehört zur deutschen Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) unter der Aufsicht des Wirtschaftsministeriums - aber an, "dass die Versorgung des Lithium-Marktes gesichert ist". Auch wegen der zuletzt stark gestiegenen Preise sollten Unternehmen, deren Produkte Lithium enthalten, den Markt sehr genau beobachten.

Lithium ist ein sogenanntes Alkalimetall. In Akkus und Batterien ist es in geladener (ionisierter) Form wichtig für die Speicherung von Elektrizität. Die Dera schätzt, dass sich der weltweite Bedarf an dem Rohstoff von derzeit etwa 33.000 Tonnen bis zu Jahr 2025 mindestens verdoppelt. Die Agentur berät unter anderem die Wirtschaft dabei, wie sich die Beschaffung strategisch wichtiger Rohstoffe absichern lässt.

New York (APA/dpa) - Tesla-Chef Elon Musk hat mit seinen waghalsigen Tweets zum möglichen Börsenabgang seiner Firma einem Fernsehbericht zufolge nun offizielle Untersuchungen der US-Börsenaufsicht ausgelöst. Die Investoren schicken daraufhin die Tesla-Aktie auf Talfahrt.
 

Newsticker

US-Börsenaufsicht lädt alle Tesla-Vorstände vor - Bericht

Wien (APA) - Der in London börsennotierte Feuerfestkonzern RHI Magnesita hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Geschäft gemacht und gut verdient. Geholfen haben Preiserhöhungen, aber auch die gelieferten Mengen legten zu. RHI Magnesita profitierte von den US-Strafzöllen auf Stahlimporte, die zu einer höheren lokalen Produktion und damit zu mehr Magnesitimporten führten.
 

Newsticker

RHI Magnesita mit gutem Halbjahr auch dank US-Stahlzöllen

Wellington (APA/AFP) - Im Kampf gegen einen massiven Anstieg der Immobilienpreise sollen Ausländer in Neuseeland künftig nur noch in Ausnahmefällen Wohneigentum kaufen können. Durch ein am Mittwoch verabschiedetes Gesetz, mit dem Regierungschefin Jacinda Ardern ihr Wahlkampfversprechen für erschwinglichen Wohnraum umsetzen will, wird der Erwerb von Häusern durch Nicht-Neuseeländer deutlich eingeschränkt.
 

Newsticker

Neuseeland schränkt Kauf von Wohneigentum durch Ausländer ein