Deutsche Regierung hält Wachstumsprognose für 2016 bei 1,7 Prozent

Die deutsche Regierung hält ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr im Gegensatz zu vielen Experten unverändert bei 1,7 Prozent. Für 2017 rechnet sie mit nur noch 1,5 Prozent, geht aus den am Mittwoch veröffentlichten Prognosen hervor. Im Oktober war noch ein Zuwachs von 1,8 Prozent für nächstes Jahr erwartet worden.

"Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft wird sich in diesem und im kommenden Jahr fortsetzen", sagte der deutsche Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Garanten dafür seien der private Konsum und der anhaltende Bauboom. "Das Wachstum der deutschen Wirtschaft ist dadurch besser austariert", sagte Gabriel. Wegen der schlappen Weltkonjunktur dürften die Exporte dagegen in diesem Jahr nur noch gut halb so stark wachsen wie 2015.
Die gute Konjunktur soll bei den Beschäftigten ankommen. Die Zahl der Erwerbstätigen wird demnach in diesem Jahr um 480.000 und im nächsten Jahr noch einmal um 350.000 auf einen Rekordwert von 43,9 Millionen steigen. Die Zahl der Arbeitslosen soll heuer um 40.000 fallen, ehe sie 2017 wegen des starken Zuzugs von Flüchtlingen um 110.000 wachsen werde.
Die gute Lage am Arbeitsmarkt werde auch die Nettolöhne und -gehälter in diesem Jahr um 2,6 Prozent und im kommenden um 2,2 Prozent anwachsen lassen. "Die Beschäftigung steigt kräftig und sorgt bei spürbaren Lohnsteigerungen und stabilen Preisen dafür, dass die Menschen in Deutschland von der günstigen wirtschaftlichen Entwicklung profitieren", sagte Gabriel. Die Verbraucherpreise dürften 2016 um 0,5 Prozent zulegen, 2017 dann aber kräftiger um 1,7 Prozent.

London (APA/Reuters) - Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) hat im ersten Quartal die Folgen des gestiegenen Pfund zu spüren bekommen. Die Währungseffekte brockten dem Unternehmen einen Rückgang des Umsatzes um zwei Prozent auf 7,2 Mrd. Pfund (8,2 Mrd. Euro) ein, wie GSK am Mittwoch mitteilte.
 

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Starkes Pfund belastet Bilanz von Pharmakonzern GlaxoSmithKline

Alpbach (APA) - Das Generalthema "Diversität und Resilienz" steht heuer im Fokus des Europäischen Forums Alpbach, in dessen Gestaltung am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien erste Einblicke gegeben wurden. Forums-Präsident Franz Fischler und Geschäftsführer Philippe Narval nannten vor allem drei inhaltliche Schwerpunkte: Populismus und Demokratie, Bildung und Medien sowie Nachhaltigkeit und Innovationen.
 

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Europäisches Forum Alpbach 2018 zu "Diversität und Resilienz"

Wien/Ingelheim (APA) - Der zweitgrößte deutsche Pharmakonzern Boehringer Ingelheim hat 2017 an seinem wichtigen Standort Wien gute Geschäfte gemacht. Vor allem der Erlös mit verschreibungspflichtigen Medikamenten legte zu, Österreich, Polen und Russland blieben die umsatzstärksten Länder.
 

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Boehringer Ingelheim machte 2017 von Wien aus gute Geschäfte