Deutsche Regierung - Konjunkturerwartungen nicht zu hoch schrauben

Berlin - Die deutsche Regierung warnt vor allzu großem Konjunkturoptimismus. Wegen der relativ schwachen Industrieproduktion zu Jahresbeginn sei es nicht ratsam, "die Erwartungen zu hoch zu schrauben", schrieb das Wirtschaftsministerium am Mittwoch in seinem Monatsbericht. "Denn das außenwirtschaftliche Umfeld ist nach wie vor schwierig." Die Weltwirtschaft entfalte noch immer "wenig Dynamik".

Die Regierung in Berlin sagt bisher für 2015 ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent voraus, während viele Banken und Institute ihre Prognosen wegen der gesunkenen Ölpreise und der Euroschwäche auf rund zwei Prozent angehoben haben. Die Industrieproduktion stagnierte zu Jahresbeginn. Exporte und Industrieaufträge schrumpften sogar.

"Die deutsche Wirtschaft befindet sich wieder im Aufschwung", erklärte das Ministerium trotz des schwachen Jahresauftakts. Garant dafür sei die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt. "Dies sorgt für steigende Einkommen und stützt den privaten Konsum."

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte