Deutsche Regierung - Konjunkturerwartungen nicht zu hoch schrauben

Berlin - Die deutsche Regierung warnt vor allzu großem Konjunkturoptimismus. Wegen der relativ schwachen Industrieproduktion zu Jahresbeginn sei es nicht ratsam, "die Erwartungen zu hoch zu schrauben", schrieb das Wirtschaftsministerium am Mittwoch in seinem Monatsbericht. "Denn das außenwirtschaftliche Umfeld ist nach wie vor schwierig." Die Weltwirtschaft entfalte noch immer "wenig Dynamik".

Die Regierung in Berlin sagt bisher für 2015 ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent voraus, während viele Banken und Institute ihre Prognosen wegen der gesunkenen Ölpreise und der Euroschwäche auf rund zwei Prozent angehoben haben. Die Industrieproduktion stagnierte zu Jahresbeginn. Exporte und Industrieaufträge schrumpften sogar.

"Die deutsche Wirtschaft befindet sich wieder im Aufschwung", erklärte das Ministerium trotz des schwachen Jahresauftakts. Garant dafür sei die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt. "Dies sorgt für steigende Einkommen und stützt den privaten Konsum."

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los