Deutsche Regierung - Konjunkturerwartungen nicht zu hoch schrauben

Berlin - Die deutsche Regierung warnt vor allzu großem Konjunkturoptimismus. Wegen der relativ schwachen Industrieproduktion zu Jahresbeginn sei es nicht ratsam, "die Erwartungen zu hoch zu schrauben", schrieb das Wirtschaftsministerium am Mittwoch in seinem Monatsbericht. "Denn das außenwirtschaftliche Umfeld ist nach wie vor schwierig." Die Weltwirtschaft entfalte noch immer "wenig Dynamik".

Die Regierung in Berlin sagt bisher für 2015 ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent voraus, während viele Banken und Institute ihre Prognosen wegen der gesunkenen Ölpreise und der Euroschwäche auf rund zwei Prozent angehoben haben. Die Industrieproduktion stagnierte zu Jahresbeginn. Exporte und Industrieaufträge schrumpften sogar.

"Die deutsche Wirtschaft befindet sich wieder im Aufschwung", erklärte das Ministerium trotz des schwachen Jahresauftakts. Garant dafür sei die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt. "Dies sorgt für steigende Einkommen und stützt den privaten Konsum."

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht