Deutsche Reallöhne mit stärkstem Anstieg seit mindestens 2008

Die Kaufkraft der deutschen Arbeitnehmer steigt wegen stagnierender Preise so kräftig wie noch nie.

Die Reallöhne legten von Januar bis März um durchschnittlich 2,5 Prozent zum Vorjahreszeitraum zu, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. "Dies war der
höchste Anstieg seit Beginn der Statistik im Jahr 2008", hieß es. Ein wichtiger Grund dafür waren stabile Preise: Da die Teuerungsrate im ersten Quartal bei null Prozent lag, nagte die Inflation anders als üblich nicht am Lohnzuwachs. Dieser lag bei 2,5 Prozent und kam in vollem Umfang bei den Beschäftigten an. 2014 hatte der Zuwachs der Reallöhne noch bei 1,7 Prozent gelegen, 2013 waren sie sogar um 0,1 Prozent gefallen.

Ob zu der Entwicklung auch der seit Jahresbeginn geltende bundesweite Mindestlohn von 8,50 Euro je Stunde beigetragen hat, ließen die Statistiker offen. In welchem Maße er die Löhne beeinflusst habe, "lässt sich nicht quantifizieren". Allerdings stiegen die Verdienste von ungelernten und angelernten Arbeitnehmern mit 4,0 und 2,8 Prozent überdurchschnittlich stark, ebenso die der geringfügig Beschäftigten mit 5,0 Prozent. In diesen Bereichen dürfte der Mindestlohn eine besonders große Rolle spielen. Auch zogen die Verdienste in Branchen wie private Wach- und Sicherheitsdienste (+4,4 Prozent), bei Caterern und anderen Verpflegungsdienstleistern (+4,1) und bei Taxifahrern deutlich an. Auch hier könnte der Mindestlohn wirken.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach