Deutsche RAG-Stiftung steigt mit 11% bei Constantia Flexibles ein

Die deutsche RAG-Stiftung steigt beim heimischen Verpackungskonzern Constantia Flexibles ein. Maxburg Capital Partners (MCP) kauft dem französischen Mehrheitseigentümer Wendel für 100 Mio. Euro 11 Prozent der Constantia-Anteile ab. Die RAG-Stiftung ist als Ankerinvestor an MCP beteiligt, teilte Wendel am Dienstagabend mit.

Wendel und die RAG-Stiftung, Mehrheitseignerin des Chemieriesen Evonik, haben ein 12-jähriges Stillhaltabkommen vereinbart: Sie syndizieren ihre Anteile, üben also ihr Stimmrecht bei wichtigen Entscheidungen gemeinsam aus.

Nach dem Verkauf wird Wendel mit 61 Prozent weiterhin die Kontrollmehrheit über Constantia Flexibles haben, heißt es in der Aussendung. Das entspreche einem Gesamtinvestment von 540 Mio. Euro. Die Franzosen hatten Constantia Ende 2014 mehrheitlich übernommen. 27 Prozent des Unternehmens verbleiben bei der H. Turnauer Stiftung.

Wendel werde Constantia weiterhin beim Wachstum unterstützen und wenn nötig für Kapitalspritzen sorgen. Die Franzosen halten sich offen, weitere Investoren ins Boot zu holen.

Der RAG-Stiftung gehören mehr als zwei Drittel des Evonik-Konzerns. Sie wurde gegründet, um den subventionierten Kohleabbau in Deutschland bis Ende 2018 zu beenden und danach anstatt des Steuerzahlers für die Folgekosten aufzukommen. Die RAG-Stiftung ist seit längerem bestrebt, mittelständische Unternehmen aus verschiedenen Industriebranchen zu übernehmen, um ihre Abhängigkeit von der Chemie zu verringern.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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