Deutsche Produktion schrumpfte im Februar so stark wie zuletzt 2015

Berlin (APA/Reuters) - Die deutschen Unternehmen haben ihre Produktion im Februar so stark gedrosselt wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Industrie, Bau und Versorger stellten zusammen um 1,6 Prozent weniger her als im Jänner, wie das deutsche Wirtschaftsministerium heute, Freitag, mitteilte.

Das größte Minus seit August 2015 kommt überraschend: Ökonomen hatten ein Wachstum von 0,3 Prozent vorhergesagt, nachdem es zum Jahresauftakt ein Mini-Plus von 0,1 Prozent gegeben hatte.

"Die Industrieproduktion hat an Schwung verloren", erklärte das deutsche Wirtschaftsministerium. "Die gute Auftragslage und die positive Stimmung bei den Unternehmen sprechen aber dafür, dass die Industriekonjunktur weiter aufwärtsgerichtet bleibt." Die Wachstumsdynamik dürfte jedoch schwächer als im zurückliegenden Jahr ausfallen.

Die Industrieproduktion nahm im Februar um 2,0 Prozent ab. Die Baubranche meldete ein Minus von 2,2 Prozent. Die Energieerzeuger kamen dagegen auf ein Plus von 4,0 Prozent.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

Newsticker

Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

Newsticker

Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

Newsticker

Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren