Deutsche Post nutzt niedriges Zinsniveau für neue Milliarden-Anleihen

Die Deutsche Post nutzt das niedrige Zinsniveau zur Aufnahme von über einer Milliarde Euro und will so Mitarbeiterpensionen günstiger finanzieren. Der Konzern plane die Aufnahme von Fremdmitteln im Volumen von bis zu 1,25 Milliarden Euro, teilte die Post am Mittwoch mit. Die geplanten Anleihe-Emissionen sollten im Laufe des Tages am Markt platziert werden.

Mindestens eine Milliarde Euro davon will die Post nutzen, um das für die Altersbezüge der deutschen Mitarbeiter zur Verfügung stehende Vermögen deutlich in die Höhe zu schrauben. Damit sei in den kommenden Jahren auch eine Entlastung des operativen Cashflows verbunden - und ein positiver Effekt auf das Konzernergebnis. Die Post hat mit diesem Modell bereits Erfahrungen gesammelt: Schon 2012 hatte sie Pensionsverbindlichkeiten im Umfang von 2,0 Milliarden Euro ausfinanziert. Die erwirtschafteten Erträge aus dem Planvermögen hätten die Zinskosten wie erwartet übertroffen, betonte Finanzchef Larry Rosen.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma