Deutsche Post nutzt niedriges Zinsniveau für neue Milliarden-Anleihen

Die Deutsche Post nutzt das niedrige Zinsniveau zur Aufnahme von über einer Milliarde Euro und will so Mitarbeiterpensionen günstiger finanzieren. Der Konzern plane die Aufnahme von Fremdmitteln im Volumen von bis zu 1,25 Milliarden Euro, teilte die Post am Mittwoch mit. Die geplanten Anleihe-Emissionen sollten im Laufe des Tages am Markt platziert werden.

Mindestens eine Milliarde Euro davon will die Post nutzen, um das für die Altersbezüge der deutschen Mitarbeiter zur Verfügung stehende Vermögen deutlich in die Höhe zu schrauben. Damit sei in den kommenden Jahren auch eine Entlastung des operativen Cashflows verbunden - und ein positiver Effekt auf das Konzernergebnis. Die Post hat mit diesem Modell bereits Erfahrungen gesammelt: Schon 2012 hatte sie Pensionsverbindlichkeiten im Umfang von 2,0 Milliarden Euro ausfinanziert. Die erwirtschafteten Erträge aus dem Planvermögen hätten die Zinskosten wie erwartet übertroffen, betonte Finanzchef Larry Rosen.

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