Deutsche Post nutzt niedriges Zinsniveau für neue Milliarden-Anleihen

Die Deutsche Post nutzt das niedrige Zinsniveau zur Aufnahme von über einer Milliarde Euro und will so Mitarbeiterpensionen günstiger finanzieren. Der Konzern plane die Aufnahme von Fremdmitteln im Volumen von bis zu 1,25 Milliarden Euro, teilte die Post am Mittwoch mit. Die geplanten Anleihe-Emissionen sollten im Laufe des Tages am Markt platziert werden.

Mindestens eine Milliarde Euro davon will die Post nutzen, um das für die Altersbezüge der deutschen Mitarbeiter zur Verfügung stehende Vermögen deutlich in die Höhe zu schrauben. Damit sei in den kommenden Jahren auch eine Entlastung des operativen Cashflows verbunden - und ein positiver Effekt auf das Konzernergebnis. Die Post hat mit diesem Modell bereits Erfahrungen gesammelt: Schon 2012 hatte sie Pensionsverbindlichkeiten im Umfang von 2,0 Milliarden Euro ausfinanziert. Die erwirtschafteten Erträge aus dem Planvermögen hätten die Zinskosten wie erwartet übertroffen, betonte Finanzchef Larry Rosen.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los