Deutsche Post - Warnstreiks gehen weiter

Einen Tag vor der Fortsetzung der Post-Tarifverhandlungen hat die Gewerkschaft ver.di den Druck auf die Arbeitgeber noch einmal erhöht. In der Nacht zum Dienstag rief ver.di in sechs von acht Briefzentren in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zu ganzschichtigen Arbeitsniederlegungen auf.

Dadurch seien rund drei Millionen Briefe liegengeblieben und würden erst verspätet ausgeliefert, berichtete ver.di.

Hintergrund der Streiks ist der Aufbau eines Paketzustellernetzes durch die Gründung von 49 regionalen Gesellschaften. Dort arbeiten bereits mehr als 6.000 Menschen, darunter viele ehemals befristet Beschäftigte der Post. Bezahlt werden sie aber zu niedrigeren Löhnen. Ver.di sieht in dem Vorgehen einen Vertragsbruch und fordert für 140.000 Beschäftigte als Ausgleich eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeiten von 38,5 auf 36 Stunden mit vollem Lohnausgleich.

Das Unternehmen hatte unter anderem angeboten, den Kündigungsschutz für die Beschäftigten um drei Jahre bis 2018 auszuweiten sowie den 24. Dezember und Silvester wieder als arbeitsfreie Tage einzuführen. Ver.di hatte von einer Mogelpackung gesprochen und das Angebot zurückgewiesen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro