Deutsche Post fährt mit BMW-Tochter Alphabet

Bonn/München (APA/Reuters) - Die Deutsche Post verbündet sich beim Verkauf ihres Elektro-Transporters StreetScooter mit der BMW-Leasingtochter Alphabet. Beide Unternehmen reagierten mit ihrer Kooperation auf die steigende Nachfrage nach Elektrotransportern, teilte die Post am Donnerstag mit. Die Konzerne wollten die Verbreitung der klimafreundlichen Lieferfahrzeuge bei Firmenkunden fördern.

"Unser gemeinsames Ziel ist es, der Elektromobilität in den unterschiedlichsten Branchen zum Durchbruch zu verhelfen", betonte StreetScooter-Chef Achim Kampker. Alphabet bietet neben dem Finanzleasing von Fahrzeugen auch andere Dienstleistungen wie einen Werkstattservice an.

Die Deutsche Post ist mit dem StreetScooter zu einem großen Hersteller von Elektro-Fahrzeugen aufgestiegen. Mittelfristig will der Konzern seine gesamte Brief- und Paketzustellflotte von knapp 50.000 Fahrzeugen auf die Elektro-Wagen umstellen. StreetScooter werden aber auch an Kunden außerhalb des Konzerns verkauft - etwa an Bäckereien, Handwerker oder Kommunen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht