Deutsche Post fährt mit BMW-Tochter Alphabet

Bonn/München (APA/Reuters) - Die Deutsche Post verbündet sich beim Verkauf ihres Elektro-Transporters StreetScooter mit der BMW-Leasingtochter Alphabet. Beide Unternehmen reagierten mit ihrer Kooperation auf die steigende Nachfrage nach Elektrotransportern, teilte die Post am Donnerstag mit. Die Konzerne wollten die Verbreitung der klimafreundlichen Lieferfahrzeuge bei Firmenkunden fördern.

"Unser gemeinsames Ziel ist es, der Elektromobilität in den unterschiedlichsten Branchen zum Durchbruch zu verhelfen", betonte StreetScooter-Chef Achim Kampker. Alphabet bietet neben dem Finanzleasing von Fahrzeugen auch andere Dienstleistungen wie einen Werkstattservice an.

Die Deutsche Post ist mit dem StreetScooter zu einem großen Hersteller von Elektro-Fahrzeugen aufgestiegen. Mittelfristig will der Konzern seine gesamte Brief- und Paketzustellflotte von knapp 50.000 Fahrzeugen auf die Elektro-Wagen umstellen. StreetScooter werden aber auch an Kunden außerhalb des Konzerns verkauft - etwa an Bäckereien, Handwerker oder Kommunen.

Paris (APA/AFP) - Der Möbelhersteller Roche Bobois geht an die Börse. Das französische Familienunternehmen hofft an der Mehrländerbörse Euronext auf einen Erlös von rund 22 Millionen Euro, wie es am Montag in Paris mitteilte. Die 1960 gegründete Roche-Bobois-Gruppe stellt hochwertige Möbel her und ist in 54 Ländern vertreten.
 

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Französischer Möbelhersteller Roche Bobois geht an die Börse

Wien (APA) - Die Telekomregulierungsbehörde RTR hat Österreichs Kommunikationsinfrastruktur auf Risiken untersucht und dabei 487 Gefahren aufgelistet, wie aus einem am Montag veröffentlichten Bericht hervorgeht. Dabei geht es neben Ausfällen unter anderem um Cyberangriffe, Spionage und Katastrophen. Involviert waren Telekomfirmen, Internetserviceprovider, Verkehrs- und Innenministerium sowie das Kanzleramt.
 

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Telekombehörde RTR unterzog Netzinfrastruktur Stresstest

München (APA/Reuters) - Das Übernahmeangebot aus China für den bayerischen Autozulieferer Grammer läuft. Die Aktionäre haben seit Montag vier Wochen (bis 23. Juli) Zeit, das Offert der Familie Wang anzunehmen, die den deutlich kleineren chinesischen Grammer-Partner Ningbo Jifeng kontrolliert, wie der Bieter mitteilte. Die Familie, die bereits gut 25 Prozent an Grammer hält, bietet wie angekündigt 60 Euro je Aktie.
 

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Übernahmeangebot für Autozulieferer Grammer läuft bis 23. Juli