Deutsche Post will weltweit 100.000 Stellen schaffen

Bonn - Die Deutsche Post will bis 2020 rund 100.000 neue Stellen schaffen. "Ich denke, dass sich die Entwicklung der vergangenen Jahre fortsetzen und die Mitarbeiterzahl weiter steigen wird", sagte Konzernchef Frank Appel in einem Interview der "WirtschaftsWoche" laut einer Vorabmeldung vom Donnerstag.

"Wahrscheinlich haben wir bis 2020 eher 600.000 Mitarbeiter." Ende 2015 beschäftigte der Konzern weltweit rund 497.000 Menschen.

Entstehen könnten die neuen Stellen auch durch den Ausbau des Paketgeschäfts in Europa. Der Bonner Konzern stellt seit einiger Zeit auch in Skandinavien und den baltischen Staaten zu, damit ist die Deutsche Post mittlerweile in 16 Ländern in Europa mit ihrem Paketgeschäft vertreten.

"Wir haben noch mehr Länder auf unserem Plan", sagte Appel. Die Post liefert angesichts des boomenden Online-Handels immer mehr Pakete aus.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite