Deutsche Post will weltweit 100.000 Stellen schaffen

Bonn - Die Deutsche Post will bis 2020 rund 100.000 neue Stellen schaffen. "Ich denke, dass sich die Entwicklung der vergangenen Jahre fortsetzen und die Mitarbeiterzahl weiter steigen wird", sagte Konzernchef Frank Appel in einem Interview der "WirtschaftsWoche" laut einer Vorabmeldung vom Donnerstag.

"Wahrscheinlich haben wir bis 2020 eher 600.000 Mitarbeiter." Ende 2015 beschäftigte der Konzern weltweit rund 497.000 Menschen.

Entstehen könnten die neuen Stellen auch durch den Ausbau des Paketgeschäfts in Europa. Der Bonner Konzern stellt seit einiger Zeit auch in Skandinavien und den baltischen Staaten zu, damit ist die Deutsche Post mittlerweile in 16 Ländern in Europa mit ihrem Paketgeschäft vertreten.

"Wir haben noch mehr Länder auf unserem Plan", sagte Appel. Die Post liefert angesichts des boomenden Online-Handels immer mehr Pakete aus.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab