Deutsche NordLB steckte Hypo-Belastungen weg - Gewinn 2014 ausgebaut

Klagenfurt/Wien - Die deutsche NordLB hat trotz der Hypo-Belastungen in Österreich ihren Gewinn 2014 deutlich gesteigert. Das Vorsteuerergebnis kletterte auf 276 (Vorjahr: 140) Mio. Euro, wie die drittgrößte deutsche Landesbank am Montag mitteilte. Nach Steuern schrumpfte der Gewinn zwar auf 205 (224) Mio. Euro. Dies war nach Konzernangaben aber einem steuerlichen Sondereffekt im Vorjahr geschuldet.

Bereits Mitte März hatte die NordLB mitgeteilt, dass sie wegen des Schuldenmoratoriums bei der Kärntner Krisenbank Hypo Alpe Adria (Heta) zittern muss. Die Landesbank besitzt nach eigenen Angaben Hypo-Anleihen in Höhe von 380 Mio. Euro, davon liegen 245 Mio. Euro bei der Tochter Deutsche Hypo. Für die Bonds gibt es zwar eine Garantie des Bundeslandes Kärnten und die NordLB hofft, dass Kärnten im Notfall auch einspringt. Aus Vorsichtsgründen bildeten die Deutschen jedoch wie viele andere Banken Ende 2014 Rückstellungen, was die Bilanz entsprechend belastete.

Im Tagesgeschäft läuft es dagegen wieder besser. So musste die NordLB, einer der größten Schiffsfinanzierer, nicht mehr so viel Geld für faule Kredite zurücklegen. Im vergangenen Jahr konnte das Institut das Risikopolster für Kreditausfälle im Vergleich zum Vorjahr 2013 um rund 111 Mio. Euro reduzieren. Der Vorsorgepuffer lag damit noch bei 735 Mio. Euro, wovon der Löwenanteil weiterhin auf das Kreditgeschäft mit der Seefrachtbranche entfällt.

Eine Prognose für das neue Jahr wagte die Bank noch nicht. Die Bilanz-Pressekonferenz findet am 28. April statt.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London