Deutsche Netzagentur will Mietpreis für Telekom-Leitungen senken

Die Wettbewerber müssen künftig für Mietleitungen der Deutschen Telekom aller Voraussicht nach weniger Geld bezahlen. Ab dem 1. Juli plant die deutsche Bundesnetzagentur eine Absenkung der Entgelte für die Überlassung des Kupferkabels an Hauptverteiler und Kabelverzweiger (grauer Kasten) auf 10,02 Euro beziehungsweise 6,77 Euro pro Monat.

Das kündigte die Behörde am Mittwoch in einem Entscheidungsentwurf an. Die Absenkung fällt allerdings mit 0,17 Euro beziehungsweise 0,02 Euro sehr moderat aus.

Die minimale Reduzierung sei zu niedrig ausgefallen, erklärte der Verband der Wettbewerber VATM. Überall dort, wo sie über keine eigene Infrastruktur verfügen, greifen die Anbieter auf Leitungen des Branchenprimus zurück. Nur so können sie ihre Kunden auf der sogenannten letzten Meile anschließen und Telekommunikationsdienste anbieten. Wenn die EU keine Einwände erhebt, können die Änderungen zur Jahresmitte in Kraft treten.

Die Deutsche Telekom ist Mutter des österreichischen Mobilfunkanbieters T-Mobile.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen