Deutsche Modefirma Tom Tailor trotz Umsatzplus mit Ergebniseinbußen

Hamburg - Der deutschen Modefirma Tom Tailor verleiht das einstige Sorgenkind Bonita inzwischen Rückenwind. "Wir sind gut in das Jahr 2015 gestartet und erneut stärker als der Markt gewachsen. Dazu hat Bonita erstmals einen deutlich spürbaren Anteil beigetragen", teilte Vorstandschef Dieter Holzer am Dienstag mit.

Gleichwohl hätten Expansionskosten im ersten Quartal den Gewinn geschmälert, netto fiel wie im Vorjahr ein Verlust an.

Während der Textilmarkt insgesamt zum Jahresauftakt schrumpfte, legte der Konzernumsatz von Tom Tailor um 3,4 Prozent auf 215,7 Mio. Euro zu. Bonita erwirtschaftete davon 72,4 Mio. Euro, ein Plus von 5,8 Prozent. Expansionskosten sorgten indes für einen Rückgang des operativen Gewinns (Ebitda) um 2 Mio. auf 9,1 Mio. Euro. Unter dem Strich stand ein Verlust von 6,9 (Vorjahr: minus 6,7) Mio. Euro.

Holzer bekräftigte seine Jahresziele, den Umsatz 2015 "moderat im einstelligen Prozentbereich zu steigern und eine bereinigte Ebitda-Marge auf Vorjahresniveau zu erzielen." Er bleibe trotz des schwierigen Marktumfeldes für 2015 "grundsätzlich zuversichtlich", betonte er.

2014 hatte der Hamburger Modekonzern bei einem Umsatz von 932 Mio. Euro ein bereinigtes Ebitda von 87,2 Mio. Euro verbucht. Tom Tailor hatte Bonita Mitte 2012 übernommen. Die Integration verlief holprig und sorgte zwischenzeitlich für Verluste im Konzern. Inzwischen hat Holzer die Kette mit ihrer Mode für über 40-Jährige umgekrempelt, den Vertrieb gestrafft, neue Kollektionen entwickelt und den Geschäften ein moderneres Image verliehen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen