Deutsche Maschinenbauer behaupten nach Umsatzplus Marktposition

Frankfurt am Main (APA/dpa) - Deutschlands Maschinenbauer haben ihre Position als weltweit drittgrößter Produzent gemessen am Umsatz im vergangenen Jahr erfolgreich behauptet. Angetrieben von der Konjunkturerholung insbesondere in Europa steigerte die exportorientierte deutsche Branche ihren Erlös um 5 Prozent auf geschätzt insgesamt 274 Mrd. Euro, wie der Branchenverband VDMA am Montag in Frankfurt mitteilte.

Damit entfielen fast 11 Prozent des weltweiten Maschinenumsatzes auf Deutschland. Weltgrößter Hersteller war erneut China mit einem Gesamtumsatz von 910 Mrd. Euro. Auf Rang zwei folgten wie schon in den Vorjahren die USA (326 Mrd. Euro). Japan und Italien belegten die Ränge vier und fünf. Die Top Fünf stehen für 73 Prozent des gesamten Weltmaschinenumsatzes.

Die deutschen Hersteller profitierten den Angaben zufolge vor allem vom Konjunkturaufschwung in Europa - der wichtigsten Absatzregion für Maschinen "Made in Germany". Der Umsatz mit Maschinen und Anlagen in Europa stieg insgesamt um 6 Prozent auf 777 Mrd. Euro. Das war der höchste Plus seit dem Jahr 2011.

Der weltweite Maschinenmarkt legte dagegen nur leicht um 1 Prozent auf 2,6 Billionen Euro zu. "Die Konjunktur auf dem europäischen Markt hat im Laufe des vergangenen Jahres erkennbar an Fahrt gewonnen, und 2018 dürfte sich der Aufschwung im Maschinenbau fortsetzen", erläuterte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers.

Die Produktion der mittelständisch geprägten Industrie war 2017 nach fünf schwachen Jahren um gut 3 Prozent auf rund 212 Mrd. Euro gestiegen. In diesem Jahr erwartet der VDMA ein Wachstum in ähnlichem Tempo.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen