Deutsche kauften 2017 um 58,5 Mrd. Euro im Internet ein

Hamburg (APA/dpa) - Das Internet als Vertriebsweg für Waren aller Art wächst kräftig. Die Verbraucher in Deutschland kauften im vergangenen Jahr Waren für 58,5 Mrd. Euro im Internet, teilte der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) am Montag in Hamburg mit. Das entsprach einer Steigerung von knapp elf Prozent.

Damit entfiel jeder achte Euro des gesamten Einzelhandels-Umsatzes auf den Handel im Internet. Im laufenden Jahr sei abermals mit einem Wachstum von 9,3 Prozent zu rechnen, hieß es.

Dazu kamen 2017 noch einmal rund 3,7 Mrd. Euro im klassischen Versandhandel ohne Internet sowie knapp 16 Mrd. Euro für Dienstleistungen wie Bahn- und Flugtickets, Konzertkarten oder Reisen, so dass insgesamt mehr als 78 Mrd. Euro im sogenannten interaktiven Handel umgesetzt wurden.

"Die höchsten Umsätze machen Online-Marktplätze wie Amazon und eBay, aber das stärkste Wachstum sehen wir bei Versendern, die ihre Heimat im stationären Handel haben", sagte Verbandspräsident Gero Furchheim. Sie konnten um 26,2 Prozent zulegen. Das zeige, dass sich der Fachhandel auch ohne den Ruf nach staatlicher Regulierung im Internet behaupten könne.

Die größten Umsätze im Internet erreichen Bekleidung, Elektronik, Computer und Schuhe, die zusammen mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes ausmachen. Zunehmend auf dem Vormarsch sind Haushaltswaren, Möbel und Inneneinrichtung, sowie auch Waren des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel, Drogerieartikel und Tierbedarf. Der Umsatz mit Lebensmitteln im Internet habe erstmals die Milliardengrenze überschritten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte