Deutsche Jobvermittler erwarten weiter sinkende Arbeitslosigkeit

Nürnberg (APA/dpa) - Deutsche Jobvermittler rechnen in den kommenden Monaten mit weiter sinkenden Arbeitslosenzahlen. "Der starke Aufwärtstrend im deutschen Arbeitsmarkt bleibt stabil - trotz Dieselkrise und Brexit", sagte Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Mittwoch in Nürnberg.

Die Chefs der 156 deutschen Arbeitsagenturen prognostizierten in einer monatlichen Umfrage der Denkfabrik der Bundesagentur für Arbeit (BA), dass die Arbeitslosigkeit weiter zurückgeht - wenn auch nicht so stark wie zu Jahresbeginn. Die Aussichten waren seit März immer weniger optimistisch geworden, haben sich jetzt aber gefangen.

Entsprechend stieg ein aus dem Umfrageergebnis errechneter Index - das IAB-Arbeitsmarktbarometer - im September um 0,3 auf 104,1 Punkte. Die Arbeitslosenzahlen für September veröffentlicht die Bundesagentur an diesem Freitag (29. September).

Die Entwicklung sei beachtlich, betonte Weber - denn in den kommenden Monaten werden viele Integrationskurse von Flüchtlingen enden und deshalb werden sich voraussichtlich mehr Zuwanderer arbeitslos melden. Dass die Arbeitslosigkeit weiter sinkt, sei vor allem auf die anhaltend gute Konjunktur zurückzuführen.

Die Skala des Arbeitsmarktbarometers reicht von 90 (sehr schlechte Entwicklung) bis 110 (sehr gute Entwicklung).

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro