Deutsche Inflation klettert auf höchsten Stand seit Mai 2015

Die Inflation in Deutschland legt zum Jahresanfang leicht zu. Die Verbraucherpreise stiegen im Jänner binnen Jahresfrist durchschnittlich um 0,5 Prozent, wie das deutsche Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Die Teuerung ist damit so stark wie seit Mai 2015 nicht mehr. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit diesem Wert gerechnet. Im Dezember lag die Jahresteuerung noch bei 0,3 Prozent.

Grund für die Entwicklung war, dass sich Energie im Jänner weniger stark verbilligte als in den vergangenen Monaten. So fielen die Preise von Haushaltsenergie und für das Tanken gegenüber dem Vorjahr um 5,8 Prozent, nach einem Rückgang von 6,5 Prozent im Dezember.

Von Dezember auf Jänner hingegen sanken die Lebenshaltungskosten im Schnitt um 0,8 Prozent. Dabei spielte eine Rolle, dass sich Pauschalreisen in mehreren Bundesländern gegenüber der Weihnachtszeit um knapp 20 Prozent verbilligten. Zudem senkten viele Einzelhändler im Winterschlussverkauf die Preise für Bekleidung und Schuhe. Details will das Statistikamt am 12. Februar veröffentlichen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne