Deutsche Industrie profitiert vom Aufschwung in Eurozone

Berlin (APA/Reuters) - Die Auftragsbücher der deutschen Industrie haben sich im September wegen der starken Nachfrage aus der Eurozone überraschend gefüllt. Bei den Unternehmen gingen 1,0 Prozent mehr Bestellungen ein als im Vormonat, wie das deutsche Wirtschaftsministerium am Montag mitteilte.

Von Reuters befragte Ökonomen hingegen hatten mit einem Rückgang von 1,5 Prozent gerechnet, nach einem kräftigen Wachstum von 4,1 Prozent im August. "Die Bestelltätigkeit hat sich auf hohem Niveau weiter erhöht", erklärte das Ministerium. "Das verbesserte Geschäftsklima in der Industrie deutet darauf hin, dass sich der Aufschwung im Verarbeitenden Gewerbe fortsetzen wird."

Die Nachfrage aus dem Inland schrumpfte diesmal um 0,1 Prozent, während die aus dem Ausland um 1,7 Prozent zunahm. Dabei stiegen die Neuaufträge aus den Euro-Ländern um 6,3 Prozent, während die aus dem Rest der Welt um 1,0 Prozent abnahmen. Gefragt waren vor allem Investitionsgüter wie Maschinen und Fahrzeuge: Hier wuchsen die Aufträge um 4,9 Prozent. Bei Vorleistungen wie Chemikalien gab es einen Rückgang um 4,0 Prozent. Bei Konsumgütern fielen die Bestellungen 2,8 Prozent schwächer aus.

Die deutsche Wirtschaft war zwischen April und Juni um 0,6 Prozent gewachsen. Sie dürfte Ökonomen zufolge auch im abgelaufenen dritten Quartal ähnlich deutlich zugelegt haben. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht kommende Woche eine erste Schätzung.

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse

Brüssel/Berlin (APA/Reuters) - Der Handelsüberschuss der EU-Länder mit den USA hat sich im ersten Halbjahr ungeachtet der scharfen Kritik von Präsident Donald Trump deutlich erhöht. Von Jänner bis Juni summierte er sich auf 66,9 Mrd. Euro, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Das sind 10,7 Mrd. Euro oder 16 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
 

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EU-Handelsüberschuss mit den USA stieg im ersten Halbjahr kräftig