Deutsche Industrie warnt Wirtschaft vor hartem Brexit

Berlin (APA/Reuters) - Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Joachim Lang, warnt die Wirtschaft vor den Folgen eines harten Brexits. "Das Risiko eines harten Brexits wächst von Tag zu Tag", sagte Lang der "Rheinischen Post" (Montagausgabe) laut Vorausbericht.

Jedes Unternehmen sei gut beraten, sich auf dieses Worst-Case-Szenario vorzubereiten. "Neu ist, dass die britische Regierung jetzt selbst vor der Möglichkeit eines harten Brexits warnt. Sie bereitet jetzt ihre Bevölkerung behutsam darauf vor", sagte Lang.

Der BDI habe zum Brexit eine Taskforce mit über 200 Experten eingerichtet. "Wir vermuten, dass die Auswirkungen eines harten Brexits deutlich gravierender sind, als die britische Regierung das ihren Bürgern aktuell sagt." Die Briten seien beim Wachstum bereits Schlusslicht in Europa, die Auslandsinvestitionen seien eingebrochen.

Lang betonte, man hätte die Briten gern weiter als Partner in der EU. "Deshalb wünschen sich gerade in der Wirtschaft viele, dass die Briten ihren Ausstieg aus der EU noch mal überdenken würden", sagte der BDI-Hauptgeschäftsführer.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte